Ebola-alarm bremst wm-träume? trump-berater schürt spekulationen
München – Die Fußballwelt steht Kopf: Ein hochrangiger Berater von US-Präsident Donald Trump hat in den Raum geworfen, dass der Ebola-Ausbruch im Kongo die Teilnahme der afrikanischen Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft gefährden könnte. Paolo Zampolli, selbst ein prominenter Fußballfunktionär, äußerte Bedenken hinsichtlich der möglichen Einschleppung des Virus in die USA. Die Aussagen haben eine Welle der Spekulationen ausgelöst und werfen Fragen nach den möglichen Folgen für die WM-Teilnahme des Kongo auf.

Ein unerwarteter hoffnungsschimmer für die italienische nationalmannschaft?
Zampollis These ist brisant: Sollte der Kongo tatsächlich aufgrund des Ebola-Ausbruchs aus dem Turnier ausgeschlossen werden, könnte dies Italien einen überraschenden zweiten Platz in der Gruppenphase ermöglichen – nach dem bereits als sicher geltenden Platz durch den Rückzug des Iran.
Die iranische Nationalmannschaft befindet sich derzeit im Trainingslager in Antalya, Türkei, doch die Freigabe der notwendigen Visa durch die USA verzögert sich zäh. Die amerikanische Regierung soll zögern, die Visa zu erteilen, was die Teilnahme des Iran ernsthaft in Frage stellt. Doch Zampolli sieht hier bereits eine Chance für die italienische Mannschaft: „Sollten sich zwei Plätze öffnen, wäre es schwer, die italienische Nationalmannschaft zu übersehen.“
Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer für den Kongo: Die kongolesische Fußballföderation hat umgehend reagiert und das Trainingslager von Kinshasa nach Belgien verlegt. Zudem versichern sie, dass alle nominierten Spieler seit 21 Tagen nicht mehr im eigenen Land gewesen sind und sich somit den strengen Gesundheitsvorkehrungen unterworfen haben. Ein Umstand, der die Bedenken von Zampolli zumindest etwas relativiert.
Die Situation ist komplex. Die FIFA wird letztendlich über die Vergabe der freien Plätze entscheiden, und es bleibt abzuwarten, ob politische Einflussfaktoren eine Rolle spielen werden. Ein Faktum ist jedoch: Die Aussagen von Zampolli haben die Diskussion um die WM-Teilnahme des Kongo und des Iran neu entfacht und werfen einen ungewöhnlichen Schatten auf das größte Fußballturnier der Welt.
Die Fußballwelt wird gespannt beobachten, wie sich die Lage entwickelt. Ein mögliches Szenario, in dem Italien von einer unerwarteten Wendung profitiert, ist zwar denkbar, aber keineswegs beschlossene Sache. Vielmehr zeigt die aktuelle Situation, wie fragil der Traum von der Weltmeisterschaft für einige Teams sein kann und wie politische und gesundheitliche Faktoren den Sport auf dramatische Weise beeinflussen können.
