Drei rote karten, drei urteile: so hart trifft es schöller, diabate und grosse
Der 21. Spieltag der österreichischen Bundesliga hatte es in sich – nicht nur spielerisch, sondern auch disziplinarisch. Drei Rote Karten, drei gesperrte Spieler, und nun hat Senat 1 die Konsequenzen gezogen. Die Urteile liegen auf dem Tisch.
Schöller und diabate: gleicher fehler, gleiche strafe
Rapid-Verteidiger Jakob Schöller und Wolfsbergs Cheick Mamadou Diabate haben sich dasselbe geleistet – die Verhinderung einer offensichtlichen Torchance – und bekommen dafür auch dasselbe Strafmaß: je ein Spiel Sperre. Klar, sauber, keine Überraschung. Wer den letzten Mann spielt und dabei den Arm oder das Bein zu weit ausstreckt, weiß, was kommt.

Grosse trifft es härter – aber nicht so hart, wie es hätte sein können
Mark Grosse vom GAK steht vor einer anderen Ausgangslage. Das grobe Foul an Christopher Wernitznig im Duell gegen seinen Ex-Klub Ried brachte ihm zwei Spiele Sperre ein. Allerdings: Eines davon wird dem 27-Jährigen bedingt nachgesehen. Das bedeutet, er fehlt in der nächsten Partie – aber bei weiteren Vergehen hängt ihm das zweite Spiel wie ein Damoklesschwert über dem Kopf.
Gerade gegen den Ex-Klub ausrasten, das ist eine bittere Kombination. Grosse wird sich das genau merken – und der Senat hat ihm mit der bedingten Nachsicht noch eine Hintertür offengelassen, die er besser nicht zuschlägt.
Drei Urteile, alle gesprochen. Jetzt liegt der Ball wieder auf dem Rasen.
