Drei abwehr-budgets, die den 30. spieltag versauen

Geht’s noch knapper? Vier Runden vor Saisonende kitzeln Fantasy-Manager die letzten Punkte aus 50-Millionen-Käufen – und genau da lauern drei Verteidiger, die für lau zu haben sind und trotzdem die Modificatore-Linie nach oben schrauben.

Warum gerade jetzt jeder euro zählt

Warum gerade jetzt jeder euro zählt

Die Preise kochen: Bernasconi kostet nur 17 Credits, Tavares 14, Britschgi sogar zwölf. Drei Leihgebühren, für die sonst ein Bankdrücker herhalten muss. Die Gazzetta hat die Zahlen durchgerechnet – und die sprechen eine klare Sprache: Wer diese Jungs jetzt links liegen lässt, kann sich im Mai nicht beschweren, wenn der Vorsprung auf Rang zwei mit 2,3 Punkten verpufft ist.

Beginnen wir mit Lorenzo Bernasconi. Der 2003er dribbelt seit zwölf Spielen fast durchgehend auf Atalantas linker Bahn, liefert drei Vorlagen und sammelte in den letzten acht Wochen nur einmal eine Fünf. Gegen Schlusslicht Verona wird er wieder die halbe gegnerische Hälfte plündern – und das bei einem Gehalt, das in der Liga kaum ein Ersatztorhüter kostet.

Nuno Tavares dagegen ist die Reifeprüfung nach der Krise. Nach Monaten der Verletzungsmisere schnappte sich der Portugiese in den letzten vier Partien nur Sechser und Fünfer – das ist für jemanden, der zuletzt in Spieltag zehn 2025 traf, ein Sechser im Lotto. Gegen Bolognas offene Flügel dürfte er endlich wieder einen Scorerpunkt einstreuen. Sarri hat ihn bereits angekündigt, das Konto steht bereit.

Den günstigsten Knaller liefert Sascha Britschgi. Zwölf Credits für einen Mann, der in 80 Prozent der Parma-Spiele mindestens 60 Minuten stand und gegen Milan sogar doppelt vorbereitete. Nach einer kurzen Bank-Pause will Cuesta den Schweizer wieder von Anfang an auflaufen lassen – und Cremonese klingt nach dem Gegner, bei dem Außenverteidiger mal eben zwei Assist-Kilometer einbauen.

Die Konkurrenz schläft. Die Mehrheit der Manager büffelt noch nach Topstürmern und vergisst, dass die Defensiv-Modificatore in den letzten vier Spieltagen durchschnittlich 12,8 Punkte ausmachen – fast ein voller Feldspieler. Wer jetzt spart, verschenkt Platzierungen. Die Rechnung ist denkbar einfach: Drei Budget-Verteidiger, ein Spieltag, unendlich viele Punkte – und kein Cent zu viel.