Draisaitl und seider schubsen ihre nhl-clubs in den playoff-kampf

Die deutsche NHL-Doppelspitze liefert: Leon Draisaitl trifft bei Edmontons 4:2 in Vegas, Moritz Seider eröffnet den 3:0-Sieg der Red Wings in New Jersey – beide Teams rutschen tiefer in die Playoff-Zone.

Draisaitl nutzt mcdavid-pass, oilers klettern auf rang sieben

Connor McDavid serviert, Draisaitl nagelt den Puck ins Netz – Minute 52, zwischenstand 3:1, die Oilers brechen Vegas damit das Genick. Es ist bereits der dritte Sieg nach der Olympia-Pause, 70 Punkte bedeuten jetzt Platz sieben im Westen. Zwei Punkte fehlen noch zu den Golden Knights, doch die Lücke schmilzt täglich.

Die Oilers haben noch elf Partien, um die Pre-Playoff-Lotterie zu umgehen. Trainer Kris Knoblauch lässt seine Top-Linie mehr Eiszeit gewähren als jedes andere NHL-Trio seit Mitte Februar. Die Frage ist nicht mehr, ob Edmonton in die Postseason kommt, sondern wen sie dort als Gegner ziehen.

Seider dirigiert detroit – verteidiger mit tor und zwei assists

Seider dirigiert detroit – verteidiger mit tor und zwei assists

Mo Seider eröffnet den Kanon schon in der vierten Minute, legt später zwei weitere Treffer auf – Detroit zerlegt New Jersey 3:0. Die Red Wings springen damit auf Rang vier im Osten, 79 Punkte, ein Polster von fünf Zählern zu den Verfolgern. Seider führt die NHL-Statistik der deutschen Akteure mit 42 Scorerpunkten an, kein Verteidiger unter 24 Jahren kommt in der Atlantic Division an ihm vorbei.

Coach Derek Lalonde nennt ihn „unseren Motor auf der blauen Linie“. Seiders Plus-Minus-Wert liegt seit Jahresbeginn bei +17, nur drei Defense-League-weit sind besser. Das System Detroit basiert auf seinem ersten Pass – und genau der sitzt seit Wochen wie programmiert.

Restprogramm: 24 tage bis zum regular-season-ende

Die Uhr tickt. Noch zwölf Matches für Edmonton, elf für Detroit – die letzten Partien stehen vom 14. bis 17. April an. Die Playoff-Tür öffnet sich nur für die ersten acht jeder Conference. Seider und Draisaitl haben das Heft in der Hand, ihre Treffer am Samstag waren mehr als Statistik: Sie waren Kampfansagen.

Die NHL-Regular Season endet am 17. April. Wer bis dahin nicht in den Top 8 steht, darheim bleiben – egal, wie groß der Name auf dem Rücken des Trikots steht.