Draisaitl schießt, oilers verlieren: krise in edmonton?

Edmonton ist in der Krise. Trotz eines Treffers von Leon Draisaitl kassierten die Oilers die fünfte Niederlage im sechsten Spiel und versinken im Tabellenmittelfeld der Western Conference. Der Druck auf das Team wächst.

Was wirklich hinter der aktuellen misere steckt

Draisaitl selbst räumt ein: „Im Moment trifft jeder die falschen Entscheidungen, wir wirken unsicher.“ Dieses Eingeständnis ist bezeichnend. Die Oilers, einst Titelfavorit, spielen weit unter ihren Möglichkeiten. Die Defensive ist löchrig, das Offensivspiel harmlos, und die Spezialteams lassen zu wünschen übrig.

Während Edmonton strauchelt, läuft es für Tim Stützle und die Ottawa Senators rund. Ein 5:2-Sieg gegen die Toronto Maple Leafs markierte den sechsten Sieg in den letzten acht Spielen. Stützle steuerte einen Assist bei und bestätigt seine steigende Form.

Auch Moritz Seider konnte die Niederlage seiner Detroit Red Wings gegen die Carolina Hurricanes nicht verhindern, lieferte aber eine solide Leistung mit einem Assist und über 25 Minuten Eiszeit.

Philipp Grubauer blieb bei den Seattle Kraken auf der Bank, während Marco Sturms Boston Bruins eine überraschende 1:3-Niederlage gegen die Philadelphia Flyers kassierten – ein abruptes Ende einer acht Spiele andauernden Erfolgsserie.

Die Playoff-Plätze sind für Edmonton zwar noch in Reichweite (Platz sieben in der Western Conference), doch die Konkurrenz wird stärker. Die Oilers müssen dringend einen Weg aus der Krise finden, sonst droht eine enttäuschende Saison. Die nächsten Spiele werden richtungsweisend sein.

Die Leistung der deutschen Spieler im Ausland zeigt ein gemischtes Bild. Während Stützle und Seider weiterhin überzeugen, müssen Draisaitl und seine Kollegen schnellstmöglich die Trendwende einleiten.