Draisaitl kontert tkachuks provokationen gelassen – jetzt zählt das spiel gegen frankreich

Unbeeindruckt von tkachuks attacken

Leon Draisaitl, unser Eishockey-Star, zeigte sich nach den Provokationen von Matthew Tkachuk aus den USA erstaunlich gelassen. Im Interview mit Eurosport kommentierte er die Verhöhnungen des Gegners mit einem Schulterzucken: „Das ist sein Spiel. Das kann er ja ganz gut, seiner Meinung nach.“ Er fügte hinzu: „Bei mir kommt das jetzt nicht so an, aber gehört dazu. In den Medien wird das auch immer größer dargestellt, als es dann tatsächlich ist. Es interessiert mich jetzt nicht so.“

Der hintergrund: stanley cup finals und trash-talking

Der hintergrund: stanley cup finals und trash-talking

Die Provokationen von Tkachuk im Gruppenspiel des olympischen Eishockey-Turniers gegen Deutschland (5:1) waren eine direkte Anspielung auf die Stanley-Cup-Finals zwischen Draisaitls Edmonton Oilers und Tkachuks Florida Panthers. Die Panthers hatten beide Serien gewonnen. Tkachuk ist in der NHL für sein aggressives „Trash-Talking“ bekannt.

Tkachuks verbale attacken im detail

Tkachuks verbale attacken im detail

Mitten im Spiel rief Tkachuk in Richtung Draisaitl: „Immer die Brautjungfer, Leon. Nie die Braut.“ Und legte nach: „Wenn du ein bisschen besser wärst, hättest du vielleicht eine Chance.“ Er spottete auch: „Das hat all deine Teams Erfolge gekostet.“ Draisaitl reagierte auf diese Attacken meist mit einem müden Lächeln und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

Müllers kritik nach der niederlage

Moritz Müller, eine Eishockey-Legende, kritisierte nach der klaren Niederlage gegen die USA die Leistung des deutschen Teams. Die Niederlage setzt das DEB-Team nun enorm unter Druck. Nun gilt es, sich auf das entscheidende Spiel gegen Frankreich zu konzentrieren.

Playoffs gegen frankreich: ein alles-oder-nichts-spiel

Am Dienstag trifft Deutschland in den Playoffs auf Frankreich (12.10 Uhr). Dieses Spiel ist ein echter „Do-or-Die“-Moment. Nur ein Sieg bedeutet den Einzug ins Viertelfinale, wo die Slowakei wartet. Eine Niederlage bedeutet das sofortige Ausscheiden aus dem Turnier. Draisaitl, als Kapitän und Leader, wird in dieser entscheidenden Partie eine Schlüsselrolle spielen müssen.

Appell an die nation

Draisaitl äußerte die Hoffnung auf breite Unterstützung aus der Heimat: „Ich würde mir wünschen, dass das ganze Land hinter uns steht, wenn jetzt die wirklich wichtigen Spiele anfangen. Da kann man ganz schnell als komplette Nation zusammenkommen. Man merkt das bei der Fußball-WM und den großen Turnieren. Es wäre cool, wenn wir das auch hinbekommen.“