Draisaitl fehlt, edmonton stolpert – playoff-plätze wackeln überall
Ohne Leon Draisaitl platzte
der Traum vom vorzeitigen Playoff-Fest: Edmonton kassierte in Utah eine 5:6-Klatsche nach Verlängerung und muss vier Tage vor Saisonende zittern. Die Oilers bleiben bei 88 Punkten, hängen in der Pacific Division mittendrin im Gezerre – und das Feld dahinter hat bereits Fahrt aufgenommen.J. j. peterka trifft gegen seine landsleute
Der Deutsche schoss Utah
mit seinem 1:0-Führungstor Richtung Sieg, ehe die Gastgeber in der Overtime das bessere Ende für sich entschieden. Für Edmonton war es die zweite Niederlage innerhalb von 48 Stunden – und die erste, bei der selbst das Top-Duo McDavid-Hyman die Wende nicht mehr herbeizaubern konnte. Auch Joshua Samanski fehlte erneut, das Mittelstürmer-Loch wird immer größer.Die Tabelle lügt nicht
: Mit 88 Zählern sind die Oilers nur noch zwei Punkte vor dem ersten Wildcard-Verfolger, gleichzeitig aber auch nur zwei hinter dem dritten Platz in der Division. Die Mathematik ist simpel: Gewinnen sie beide letzten Heimspiele, ist alles drin – verlieren sie auch nur einmal, rutschen sie möglicherweise raus.
Ottawa zieht mit stützle davon
Während in der West-Konferenz alles offen ist, schnürt sich im Osten langsam ein erstes Favoritenbild. Die Ottawa Senators schlugen Tampa Bay mit 6:2, Tim Stützle stand mit einem Tor und zwei Assists im Mittelpunkt. Die Senators haben 92 Punkte und damit zwei Vorsprung auf Columbus, das zuvor in Detroit den Big-Point holte. Moritz Seider assistierte beim 3:3-Ausgleich der Red Wings, die nun drei Punkte hinter der Wildcard-Riege liegen – für Detroit wird es eng.
Boston um Ex-Bundestrainer Marco Sturm verpasste den vorzeitigen Einzug. Die Bruins unterlagen in Carolina 5:6 nach Verlängerung, warten aber trotzdem mit sechs Punkten Polster auf Rang neun. Lukas Reichel kam nicht zum Einsatz, die Entscheidung fällt wohl am Samstag gegen Buffalo.
Die Liga spielt Verknotung: Fünf Teams trennen in beiden Conferences maximal vier Punkte. Die letzten Vier Tage versprechen offene Schleusen und Nerven bis zum Anschlag. Wer jetzt stolpert, fliegt – und wer zuletzt lacht, muss nicht einmal gut sein, nur konstant.
