Dorothee schneider sucht in syke neue sportliche heimat
- Neues kapitel für dorothee schneider: umzug nach niedersachsen
- Abschied vom gestüt st. stephan
- Gestüt famos: ein neues dressurzentrum entsteht
- Erfolge und die sehnsucht nach mehr
- Talentierte nachwuchspferde als schlüssel zum erfolg
- Umzug in etappen und blick in die zukunft
- Weitere informationen und videos
Neues kapitel für dorothee schneider: umzug nach niedersachsen
Für die erfolgreiche Dressurreiterin Dorothee Schneider beginnt ein neues Lebenskapitel. Die 56-Jährige verlässt Rheinland-Pfalz und zieht mit ihrem Team und ihren Pferden nach Niedersachsen – und das mit einer klaren Vision im Blick.

Abschied vom gestüt st. stephan
Auf dem Gestüt St. Stephan ist derzeit Hochbetrieb: Während Dorothee Schneider noch auf ihrem Hengst Segantini trainiert, laufen die Vorbereitungen für den Umzug auf Hochtouren. Ein Pferdeanhänger steht bereit, und Helfer packen Sättel, Kisten und persönliche Gegenstände. Der Abschied fällt der Reiterin sichtlich schwer. „Mir fällt es nicht leicht, hier wegzugehen. Das ist definitiv so“, so Schneider.

Gestüt famos: ein neues dressurzentrum entsteht
Das Ziel der Reise ist Syke in Niedersachsen, wo Maik Kanitzky ein neues Dressurausbildungszentrum auf dem Gestüt Famos eingerichtet hat. Dort soll zukünftig noch einmal sportlich durchgestartet werden. Schneider strahlt: „Die Vision von Herrn Kanitzky und mir ist, nochmal wirklich sportlich durchzustarten.“

Erfolge und die sehnsucht nach mehr
Dorothee Schneider blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück: Team-Weltmeisterin, Team-Europameisterin und Team-Olympiasiegerin. Ihre letzten großen Erfolge feierte sie 2021. Doch die Sehnsucht nach weiteren Championaten ist groß. „Da schlägt das Herz schon höher“, verrät sie.

Talentierte nachwuchspferde als schlüssel zum erfolg
Ein wichtiger Faktor für die positive Zukunftsaussicht ist der talentierte Nachwuchs, insbesondere der Hengst Segantini, der Maik Kanitzky gehört. Schneider arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit dem Gestütsbesitzer zusammen: „Seit vier bis fünf Jahren habe ich Pferde von Herrn Kanitzky hier in Ausbildung. Ich bin Leistungssportler. Ich liebe es, Pferde auszubilden und die Perspektive dort ist wirklich gut.“

Umzug in etappen und blick in die zukunft
Bis Mitte Februar ziehen 20 Pferde und sechs Angestellte nach Niedersachsen. Das Gestüt in Framersheim soll langfristig verkauft werden, wird aber vorerst in reduziertem Umfang weitergeführt. „Es werden drei Mitarbeiter hier sein, die sich um die Pferde kümmern, sie füttern, pflegen und auf die Koppel bringen.“ Auch Dorothee Schneider wird regelmäßig nach Framersheim zurückkehren, da ihre Mutter hier wohnt und einige ältere Pferde vorerst bleiben. „Grundsätzlich ist das hier mein Zuhause, solange es nicht verkauft ist.“
Weitere informationen und videos
Einen Videobericht zum Umzug finden Sie hier: Sportschau.de.
