Doping-drama um rebecca passler: olympia-teilnahme doch möglich!
Letzter moment für rebecca passler: olympia-teilnahme gesichert
Die italienische Biathlon-Hoffnung Rebecca Passler (24) darf doch an den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat teilnehmen. Nach einem positiven Dopingtest hatte sich die Situation zunächst dramatisch entwickelt, doch das Berufungsgericht der italienischen Anti-Doping-Behörde Nado entschied zu ihren Gunsten. Zuvor hatte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) den Fall an die nationale Instanz zurückverwiesen – mit einem glücklichen Ende für die Athletin!

Erleichterung nach hartem kampf
Passlers Einspruch gegen den Olympia-Ausschluss war erfolgreich. Die 24-Jährige konnte nachweisen, dass es sich um eine Verunreinigung handelte und sie unschuldig ist. „Es waren sehr schwierige Tage. Jetzt kann ich mich endlich wieder voll und ganz auf Biathlon konzentrieren“, atmete sie nach der Entscheidung auf. Der italienische Verband hatte ihr von Anfang an den Rücken gestärkt und an ihre Unschuld geglaubt.

Sprint zunächst unwahrscheinlich, staffel realistisch
Theoretisch könnte Passler bereits am Samstag im Sprint starten. Allerdings bremst der italienische Verband die Euphorie: Die 24-Jährige wird erst ab Montag wieder ins Teamtraining einsteigen. Ein Einsatz in der Frauen-Staffel am Mittwoch gilt aber als sehr wahrscheinlich. Dort hat Italien mit Top-Stars wie Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi gute Chancen auf eine Medaille.

Der komplizierte fall: letrozol und die verteidigung
Im Januar war Passler außerhalb des Wettkampfs positiv auf Letrozol getestet worden. Das Medikament wird in der Krebstherapie eingesetzt, kann aber auch den Östrogenspiegel senken. Passler argumentierte, dass es sich um eine Verunreinigung handelte und sie unschuldig sei. Sie konnte dies vor Gericht glaubhaft machen und erhielt somit das Go für Olympia. Dieser Fall verdeutlicht die Sensibilität und die Komplexität von Dopingkontrollen.
Rückendeckung des italienischen verbands
Der Dopingfall hatte nur vier Tage vor dem Olympiastart für große Unruhe im Team gesorgt. Passler war als wichtiger Bestandteil des fünfköpfigen Frauenteams eingeplant. Nach dem Urteil wurde die Suspendierung aufgehoben. Sportdirektor Klaus Höllrigl hatte erklärt: „Wir stehen hinter Rebecca und sind überzeugt, dass sie unschuldig ist.“ Diese klare Unterstützung war entscheidend für den positiven Ausgang.
Rebecca passlers bisherige karriere
Passler läuft seit Ende 2021 im Weltcup. Ihre bisher besten Ergebnisse: zwei elfte Plätze – im Sprint von Oberhof und im Massenstart von Annecy. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist ein weiterer wichtiger Schritt in ihrer aufstrebenden Karriere. Man darf gespannt sein, welche Leistungen sie in Italien zeigen wird und ob sie mit dem Team um Medaillen kämpfen kann.
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