doncic-meister? schröder verteidigt nba-superstar und sorgt für hitze!

Der streit um foulprovokationen in der nba

Die NBA-Saison hält hitzige debates auf – und es geht um mehr als nur Punkte! Luka doncic, der slowenische superstar, steht im fokus, weil er durchschnittlich rund 12 Freiwürfe pro spiel zieht. viele fans wettern online gegen ihn und andere, die sie als „foul-provokateure“ bezeichnen. doch jetzt meldet sich ein deutscher nba-profi zu wort!

Dennis schröder setzt sich für doncic ein

Dennis schröder setzt sich für doncic ein

Dennis Schröder, guard der Sacramento Kings und ehemaliger deutscher nationalspieler, verteidigt seinen kollegen im neuen podcast „golden hoops“. er erklärt, dass sich die regelauslegung rund um fouls seit den 2010er-jahren deutlich verändert habe. die defensive werde härter geahndet, und es sei nun schwieriger, die hände einzusetzen. „du kannst deine hände eigentlich nicht mehr benutzen“, sagt er.

Europäische vs. amerikanische regeln

schröder erklärt den unterschied zwischen europäischen und amerikanischen liga-regeln. „in europäischen ligen ist das [foulziehen] immer ein offensivfoul, hier in amerika immer ein defensivfoul“. das deckt sich mit der wahrnehmung vieler fans, die beobachten, dass bestimmte aktionen, die in europa als regelwidrig gelten würden, in der nba oft zu freiwürfen führen.

Die kunst des foulziehens – ein talent?

anstatt das foulziehen als „sünde“ zu verurteilen, sieht schröder darin eine kunst. er betont, dass einige spieler außergewöhnlich talentiert darin seien. „da sind so viele leute, die so talentiert darin sind, fouls zu ziehen, das ist unglaublich“, sagt er. er nennt Trae Young, Shai Gilgeous-Alexander und natürlich Luka doncic als beispiele.

Führende freiwerfer der liga

  • Luka doncic: 12 freiwürfe pro spiel
  • Shai Gilgeous-Alexander: 9 freiwürfe pro spiel
  • Trae Young: 7 freiwürfe pro spiel

die zahlen belegen: doncic und Gilgeous-Alexander stehen derzeit an der spitze der liga, was die anzahl der freiwürfe angeht. Young liegt ebenfalls deutlich über dem durchschnitt.

Schröders eigene ambitionen?

schröder schließt nicht aus, dass auch er in zukunft öfter an der freiwurflinie zu finden sein könnte. er beschreibt das foulziehen als eine „kunst, das spiel einfach zu lesen und zu sehen, ‚okay, die hände sind jetzt gerade da, da muss ich rein‘“. er distanziert sich von den kritikstimmern und betont, dass es sich um ein talent handele, das in der nba immer wichtiger wird, da viele spieler weiterhin mit den händen arbeiten.