Dodo verletzt sich im training – verona-einsatz wackelt

Ein Sprint auf der rechten Außenbahn, dann der abrupte Stopp. Dodo sackte ohne jeden Gegnerkontakt zu Boden und griff sich an den hinteren Oberschenkel – ein Bild, das die rund 2.000 Fiorentina-Fans, die an diesem Tag ausnahmsweise Zutritt zum Rocco Commisso Viola Park in Bagno a Ripoli hatten, mit einem mulmigen Gefühl nach Hause schickte.

Was wir bisher wissen – und was noch unklar bleibt

Der 27-jährige Brasilianer zog sich den Muskelschaden während eines Kleinfeldspielchens zu. Ob es sich um eine ernste Verletzung handelt oder ob er rechtzeitig aufgehört hat, bevor etwas reißen konnte, wird sich erst in den nächsten 24 Stunden zeigen. Dann entscheiden die Ärzte, ob bildgebende Untersuchungen notwendig sind. Bis dahin ist der Auswärtstrip nach Verona zum Bentegodi offiziell in der Schwebe.

Die Hoffnung im Lager der Viola ist groß, dass Dodo früh genug reagiert hat. Er ist einer der Lieblinge der Fans – das zeigte sich schon daran, wie laut der Jubel war, als er beim öffentlichen Training auflief. Genau das macht die Situation so bitter.

Wer einspringt, wenn dodo passen muss

Wer einspringt, wenn dodo passen muss

Trainer Vanoli hat zwei Optionen auf dem Zettel: Entweder rückt Fortini direkt auf die rechte Abwehrseite, oder Parisi, der derzeit als hoher Außenspieler auf dieser Seite agiert, wird eine Position nach hinten gezogen. Keine der beiden Lösungen ist ideal – aber beide sind machbar.

Der Kontext macht die Sache noch heikler. Fiorentina steckt in einer schwierigen Phase, der Klassenerhalt ist noch nicht gesichert. Das öffentliche Training war kein Fest, sondern ein bewusstes Signal: Verein und Trainer wollten die Nähe zur Kurve suchen, Wärme tanken, Energie sammeln. Ausgerechnet in diesem Moment trifft es den Spieler, der auf der Tribüne am lautesten gefeiert wird.

Wenigstens eine gute nachricht aus bagno a ripoli

Wenigstens eine gute nachricht aus bagno a ripoli

Solomon trainierte ohne Einschränkungen mit der Gruppe. Nach seiner langen Leidenszeit ist das eine der wenigen ungetrübten Botschaften dieses Nachmittags. Für Dodo hingegen beginnt jetzt das Warten – und für Fiorentina die Hoffnung, dass der Schaden kleiner ist, als er auf den ersten Blick aussah.