Djokovic kehrt zurück: kann er sinner in rom brechen?

Rom – Novak Djokovic ist zurück. Nach zweimonatiger Verletzungspause betritt der Serbe wieder den internationalen Tenniszirkus, und das gleich in der „Ewigen Stadt“. Die Frage, die nun brennt: Kann er den jungen, aufstrebenden Jannik Sinner gefährden? Die Antwort könnte entscheidend für seine Ambitionen bei den French Open sein.

Ein comeback mit geschichte

Die Internazionali BNL d’Italia in Rom sind für Djokovic ein ganz besonderer Ort. Sechs Titel sprechen für sich. Die Atmosphäre, die Fans, die rote Asche – all das scheint ihn zu beflügeln. Doch dieses Mal steht viel auf dem Spiel. Die French Open rücken näher, und Djokovic jagt den 25. Grand-Slam-Titel. Ein erfolgreiches Comeback in Rom wäre der perfekte Auftakt.

Der ungewöhnliche Rahmen für das Training am Dienstag, auf dem Trainingsplatz vor der Piazza del Popolo, sorgte für Aufsehen. Umgeben von den Zwillingskirchen Santa Maria in Montesanto und Santa Maria dei Miracoli schlug Djokovic Bälle und nahm sich Zeit für Autogramme. Ein Symbol für die Renaissance eines Tennis-Titanen.

Experten sind geteilt. Während einige die späte Entscheidung, in die Sandplatzsaison einzugreifen, kritisch sehen, betonten andere, dass Djokovic normalerweise genügend Klasse besitzt, um sich schnell wieder in Form zu bringen. „Wenn Djokovic nicht das Gefühl hätte, wirklich konkurrenzfähig zu sein, würde er in Rom nicht antreten“, so Weltranglisten-15. Karen Khachanov.

Die sinner-herausforderung

Die sinner-herausforderung

Die Hoffnung vieler Tennis-Fans ist, dass Djokovics Rückkehr die „Langeweile“ im Herren-Tennis beenden und den Dominanz von Jannik Sinner herausfordern kann. Und Clement hat Recht: „In seinem Alter ist es paradox, dass Novak der Einzige ist, der Sinner herausfordern kann.“ Sinner hat 2026 nur zwei Matches verloren, eines davon gegen Djokovic in den Australian Open. Das zeigt, dass Djokovic weiterhin eine echte Gefahr darstellen kann, insbesondere auf Sand.

Doch die Formfrage hängt wie ein Damoklesschwert über Djokovic. Nach der Niederlage gegen Jack Draper in Indian Wells ist er seit März nicht mehr in Wettkampfaction gewesen. „Novak muss sofort konkurrenzfähig sein und Matches gewinnen, weil er lange nicht gespielt hat“, erklärte Clement. Doch der Franzose zeigt sich optimistisch: „Er hat solche Situationen schon x-mal erlebt.“

Das Eröffnungsspiel gegen den kroatischen Qualifikanten Dino Prizmic wird zeigen, wie schnell Djokovic seinen Rhythmus findet. Doch das eigentliche Ziel ist klar: Sinner gefährden und den Weg für einen erneuten Triumph bei den French Open ebnen. Alexander Zverev hat die Message verstanden: „Wir müssen alle irgendwie als Tour einen Weg finden, ihn zu stoppen.“

Die Tenniswelt hält den Atem an. Kann Djokovic die Dominanz von Sinner unterbrechen? Die Antwort wird in Rom gegeben.