Dioni: der ewige kämpfer verlängert in elda!
Dioni, der Mann, der Geschichte schreibt! Mit 36 Jahren und einer unglaublichen Karriere im Rücken hat der Stürmer gerade den Aufstieg mit Eldense in die LaLiga Hypermotion perfekt gemacht und plant bereits die nächste Saison in der zweiten Liga. Ein Aufstieg, der nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Mannschaft ein Triumph ist.
Die rückkehr zum fußball: mehr als nur tore
Es war kein leichter Weg für Dioni nach seinem Abschied von Málaga. Die Entscheidung, in seiner Heimat zu bleiben und ein neues Kapitel beim Eldense zu beginnen, erwies sich als goldrichtig. "Ich dachte, es wäre schön, in meiner Heimat zu spielen und wenn wir aufsteigen, in der zweiten Liga zu spielen, das ist es, was ich möchte", erklärte er nach dem Aufstieg. Diese Entscheidung, gepaart mit seiner außergewöhnlichen Torquote von 11 Toren in über 2.300 Minuten, hat Elda in den Aufstiegsbereich katapultiert.
Die Saison war, wie er zugab, nicht immer einfach. "Der Anfang war schwierig. Ich habe in Málaga nicht verlängert und wollte nicht aus meiner Heimat weg. Das Projekt von Eldense war attraktiv und hat mir die Möglichkeit gegeben, in der zweiten Liga zu spielen, wenn wir aufsteigen würden." Doch er bewies, dass Erfahrung und Entschlossenheit oft mehr zählen als Jugend und Talent.
Und wie geht er mit den körperlichen Anforderungen der zweiten Liga um? "Wir müssen es langsam angehen. Ich bin 36 und fühle mich gut. Die zweite Liga erfordert mehr Kondition, aber es gibt nicht so große Unterschiede zur Primera Federación." Solange Körper und Geist mitspielen, will Dioni weiter kämpfen – ein Vorbild für jeden Sportler.

Alte freunde, neue erfolge: die chemie stimmt
Besonders schön ist für Dioni die Zusammenarbeit mit Manu Molina. „Wir haben schon zwei Aufstiege zusammen gefeiert. Ich weiß nicht, ob wir jemals wieder in einem Team in der Primera Federación spielen werden, aber nächstes Jahr sind wir beide in der zweiten Liga. Eine sehr schwierige, aber auch sehr schöne Liga.“ Die beiden Veteranen ergänzen sich perfekt und sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Teams.
Auch wenn die Rückkehr nach Málaga verlockend wäre, fokussiert sich Dioni im Moment voll und ganz auf Elda. „Ich habe noch ein Jahr Vertrag und eine Klausel, die mich bei mehr als zehn Toren und 25 Spielen verlängert. Meine Absicht ist es, hier zu bleiben und in der zweiten Liga zu spielen. Später können wir sehen, was passiert.“ Die Entscheidung ist gefallen: Dioni kämpft weiter für Elda.
Und während die Fans des FC Málaga sich nach seinem Comeback sehnen, bleibt Dioni bodenständig: „Ich habe fast alle Spiele gesehen, obwohl ich wenig Fußball sehe. Sie spielen sehr gut und es macht Spaß, sie anzusehen. Málaga, zusammen mit Castellón und Racing, gehört zu den besten Teams.“ Sein Optimismus ist ansteckend, und er hofft, dass auch Málaga seinen Aufstieg schafft.
Die Familie hat sich inzwischen in Elche eingelebt, und Dioni blickt voller Vorfreude auf die nächste Saison. „Die Kinder haben es gut und freuen sich darauf, bald wieder nach Málaga zu fahren und ein Espeto zu essen.“
Dionis Aufstiegserfahrung wird dem Eldense auch in der kommenden Saison zugutekommen. „Das Team hat den Playoff-Aufstieg fast sicher, er wird sicherlich schwierig. Es wäre wichtig, dass die Rückrunde in La Rosaleda stattfindet, das ist spürbar und hat viel Gewicht.“
Die Vergangenheit seines Vertrags in Málaga vergisst Dioni ohne Bedauern. "Ich hätte mich gerne in diesem Málaga gesehen, sowohl Manu als auch ich. Wir haben beide eine gute Saison gemacht; ich war Torschützenkönig und wir haben perfekt zusammengepasst. Vielleicht hatte ich weniger Einsatzminuten, aber ich war engagiert und hätte auch weniger gespielt akzeptiert. Am Ende hat es nicht geklappt, und man muss es dabei belassen. Wir sind mit dem Ziel in die Primera Federación gekommen, aufzusteigen, und wir haben es geschafft.“
Dioni hat bewiesen, dass Alter nur eine Zahl ist. Mit Leidenschaft, Erfahrung und unbändigem Willen wird er weiterhin die Fußballwelt begeistern. Seine Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man auch mit 36 Jahren noch Höchstleistungen erbringen kann.
