Diomande fordert deutschland heraus: elfelfantentraum in toronto!
Toronto bebt! Yan Diomande, der Shootingstar aus der Elfenbeinküste, hat nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Ecuador mit einer Ansage für das deutsche Team für zusätzlichen Druck gesorgt. Der junge Stürmer demonstrierte nicht nur auf dem Platz sein Können, sondern auch eine beeindruckende mentale Stärke, die vor dem Duell am Samstag im WM-Stadion für Gesprächsstoff sorgt.
Die ivorer wollen geschichte schreiben
Diomande, der sein erstes WM-Turnier bestreitet, ließ nach dem Erfolg gegen Ecuador wenig Zweifel daran, dass die Elfenbeinküste nicht nur zum Zuschauen gekommen ist. „Wir sind nicht hier, um teilzunehmen. Wir wollen Geschichte schreiben“, erklärte der 19-Jährige mit Nachdruck. Diese Worte unterstreichen die Ambitionen der ivorischen Mannschaft und signalisieren, dass sie bereit sind, auch gegen vermeintlich stärkere Gegner zu bestehen. Die Mentalität, mit der sie in Kanada gelandet sind, ist klar: Alles gewinnen!
Deutschland, mit seinem furiosen 7:1-Erfolg gegen Curacao, gilt zwar als einer der Favoriten in Gruppe E, doch Diomande betonte, dass sein Team ruhig und entspannt an die Aufgabe herangehen werde. „Deutschland ist eines der größten Teams der Welt, aber wir bleiben ruhig und konzentriert“, so der Leipziger Angreifer, der mit seinen blitzschnellen Dribblings immer wieder für Gefahr gesorgt hatte.

Nagelsmann muss aufpassen: körperlichkeit und angriffskraft
Nationaltrainer Emerse Faé warnt vor der deutschen Angriffskraft und räumte ein, dass das deutsche Team viel Erfahrung bei Weltmeisterschaften hat. „Ein 7:1 bei einer WM ist nicht ohne“, sagte Faé, der betonte, sein Team werde versuchen, „die deutsche Mauer einzureißen“. Die Ivorer werden am Samstag gegen das DFB-Team einen deutlich körperlicheren Gegner finden als gegen Ecuador. Julian Nagelsmann muss seine Mannschaft also darauf einstellen, sich auch in Zweikämpfen durchzusetzen.
Die Gerüchteküche brodelt: Diomande steht längst bei europäischen Topklubs auf dem Zettel. Von Frankreich heißt es, er stehe bei PSG auf der Liste, während in England von einem Wechsel nach Liverpool die Rede ist. „Ich weiß es nicht“, lachte Faé, „aber er wird dieses Turnier spielen und danach die beste Entscheidung für seine Karriere treffen.“ Ob er in Toronto einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Elfenbeinküste leisten kann, bleibt abzuwarten, doch eines ist sicher: Yan Diomande ist ein Name, den man sich merken sollte.
Die Vorfreude auf das Duell zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste am Samstag (22.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) ist groß. Werden die Ivorer es schaffen, die deutsche Übermacht zu brechen? Die Antwort darauf gibt das Spiel in Toronto.
