Diaby explodiert: rote karte in saudi-arabien – karriere droht den bach runter?
Eklat in der saudischen Fußballliga: Moussa Diaby, der ehemalige Leverkusener, hat am Freitagabend für heftige Kontroversen gesorgt. Ein Tritt gegen den Gegenspieler Abdulrahman Al-Dakheel führte zur umstrittenen roten Karte und könnte seine Karriere in Saudi-Arabien nachhaltig beeinträchtigen.

Zweite rote karte in dieser saison – droht eine lange sperre?
Der Vorfall ereignete sich während eines hitzigen Zweikampfs. Diaby, mit dem Rücken zu Al-Dakheel, holte mit seinem linken Fuß aus und traf diesen unglücklich im Unterleib. Der Schiedsrichter zögerte nicht lange und zeigte nach Rücksprache mit dem Video Assistant Referee (VAR) die rote Karte. Es war bereits die zweite rote Karte für den französischen Offensivspieler in dieser Saison – ein herber Rückschlag für Al-Ittihad und eine große Sorge für den Verein.
Die Leverkusener Vergangenheit wirkt wie eine ferne Erinnerung. Während seiner Zeit beim Werkself von 2019 bis 2023 blieb Diaby weitestgehend vorbildlich: Keine rote Karte, lediglich eine Gelb-Rot-Karte. Nach einer kurzen Station bei Aston Villa wechselte er im Juli 2024 zu Al-Ittihad, wo seine Leistungen bislang von solchen Aussetzern überschattet werden.
Die genaue Länge der Sperre steht noch nicht fest, könnte aber aufgrund der Schwere des Foulspiels und des wiederholten Verhaltens des Spielers erheblich ausfallen. Es bleibt abzuwarten, ob Diaby die Möglichkeit hat, den Vorfall wiedergutzumachen und seinen Platz in der Mannschaft zurückzugewinnen. Experten schätzen, dass eine Sperre von mehreren Spielen durchaus wahrscheinlich ist, was seine Einsatzzeit in der Rückrunde massiv einschränken würde.
Die Fans von Al-Ittihad sind enttäuscht und fordern eine schnelle Klarstellung der Situation. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob dieser Eklat das Ende der kurzzeitigen, aber offenbar turbulenten Karriere von Moussa Diaby in Saudi-Arabien markiert.
