Di carlo: der weg zum erfolg – geduld und herzblut!
Mimmo Di Carlo, der Trainer von Gubbio, blickt zurück auf eine bemerkenswerte Karriere, die von harter Arbeit, unerschütterlichem Glauben und dem unbedingten Willen, seine Ziele zu erreichen, geprägt ist. Seine Geschichte ist eine Inspiration für alle, die jemals an ihren Träumen gezweifelt haben.
Die frühen jahre: von vicenza bis zur serie a
Di Carlos Debüt in der Serie A kam überraschend spät, mit 31 Jahren, bei Vicenza. Ein Moment, der ihn bis heute in Erinnerung behält: „Ich konnte kaum atmen vor Aufregung.“ Er verdankt viel seinem damaligen Trainer, Guidolin, der ihm beibrachte, das Spiel zu lesen und den Lauf der Kugel vorherzusehen. „Er hat mir beigebracht, mit dem Kopf zu spielen, nicht nur mit den Beinen.“ Die Erinnerung an die Coppa Italia 1997, gewonnen als Vizkapitän, ist unvergessen, ebenso wie die bittere Niederlage im Pokal der Pokale gegen Chelsea, die er bis heute bedauert. „Das hätte anders ausgehen können, hätten wir einen Videoassistenten gehabt.“

Die philosophie: konstanz statt hektik
Di Carlo betont immer wieder die Bedeutung von Konstanz und Geduld. „Man sollte sich nicht hetzen, sondern hart arbeiten und sich auf den Weg konzentrieren.“ Er erinnert sich an seine Zeit in der Serie C, als er verzweifelt versuchte, den Sprung in höhere Ligen zu schaffen. „Aber ich habe nicht aufgegeben. Ich habe jeden Tag etwas Neues gelernt und mich weiterentwickelt.“

Die lektionen aus der vergangenheit
Seine Karriere war nicht immer geradlinig. Es gab Rückschläge und Enttäuschungen, wie die Entlassung bei Sampdoria, obwohl er kurz vor der Qualifikation für die Champions League stand. „Das war ein Schock, aber ich habe daraus gelernt.“ Er spricht offen über den Streit mit Cassano, den er als „ehrlichen und gewinnenden Menschen“ schätzt. Er bezeichnet seine Zeit beim Chievo als die besten Jahre seiner Trainerkarriere, dank der Unterstützung von Campedelli und Sartori.

Die aktuelle situation und die zukunft
Aktuell konzentriert sich Di Carlo auf seine Arbeit bei Gubbio. „Wir machen hier einen guten Job“, sagt er bescheiden. Die Ambitionen, mit Vicenza in die Serie A aufzusteigen, blieben unerfüllt, unterbrochen durch die Pandemie. „Es ist schade, dass wir die Fans nicht bei den Feierlichkeiten dabei haben konnten.“
Di Carlo betrachtet seine Geschichte als einen Beweis dafür, dass man niemals aufgeben darf. „Wer sich nicht entmutigen lässt und hart arbeitet, kann seine Ziele erreichen, auch wenn der Weg steinig ist.“
