Dhfk leipzig patzt: befreiungsschlag im abstiegskampf erneut verpasst!
Leipzig – Bittere Pille für die Anhänger des SC DHfK Leipzig: Im Kampf um den Klassenerhalt ist die Mannschaft von Frank Carstens erneut am eigenen Stolperstein gescheitert. Vor heimischer Kulisse unterlag man Frisch Auf Göppingen deutlich mit 29:34 und verpasste damit jede Möglichkeit, den Abstand zum rettenden Ufer zu verkleinern.

Gegnerische angreifer dominieren die partie
Die Leipziger, die sich in der ersten Halbzeit noch gewahrt hatten, gerieten im weiteren Verlauf völlig aus dem Konzept. Besonders Marcel Schiller von Göppingen zeigte eine beeindruckende Leistung und erzielte zwölf seiner insgesamt 16 Tore bereits bis zur Pause. Die Abwehr des DHfK wirkte zunehmend unsicher und ließ kaum Klare Abschlüsse zu, was die Angriffsbemühungen zusätzlich erschwerte.
Ein entscheidender Faktor war auch die schwache Treffsicherheit der Leipziger. Chancen wurden leichtfertig vergeben, und zwei vergebene Siebenmeter untergruben das fragile Selbstvertrauen zusätzlich. Dean Bombac, der sein Vertragsverlängerung bis 2027 feierte, und Lukas Binder konnten mit je sechs Toren zwar als beste Werfer des DHfK glänzen, doch das reichte am Ende nicht aus, um das Ruder herumzureißen.
Die Trainerbank reagierte zwar mit taktischen Anpassungen, doch die Defensive blieb anfällig, und der Angriff fand kaum Lösungen gegen die kompakte Göppinger Deckung. „Wir haben heute einfach nicht unseren Tag gehabt“, kommentierte Carstens die enttäuschende Leistung seiner Mannschaft. „Die Fehlerquote war viel zu hoch, und wir haben es nicht geschafft, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.“
Mit zehn Punkten aus 44 Spielen ist der SC DHfK Leipzig weiterhin das Schlusslicht der Handball Bundesliga. Die Aufgabe, den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verkürzen, wird von Spiel zu Spiel schwieriger. Die kommenden Partien werden zeigen, ob die Mannschaft noch einmal die Kurve bekommt und den Abstiegskampf erfolgreich bestreiten kann.
