Dfb-frauen rutschen ab: englands triumph kostet rang!

Ein Dämpfer für den deutschen Frauenfußball: Trotz zuletzt starker Leistungen muss das Team von Bundestrainer Christian Wück in der aktuellen FIFA-Weltrangliste einen Platz abgeben. Die Enttäuschung ist spürbar, insbesondere nach dem müden 0:0 gegen Österreich.

Die englische machtdemonstration

Die englische machtdemonstration

Die Ursache für diesen Rückschlag liegt in der beeindruckenden Leistung der englischen Nationalmannschaft. Mit einem 1:0-Sieg gegen Spanien katapultierten sich die Lionesses auf den dritten Rang, einen Platz, den zuvor noch die DFB-Frauen belegten. Deutschland rutscht damit auf den vierten Platz ab – ein Signal, dass die Konkurrenz im internationalen Frauenfußball immer stärker wird.

Spanien, trotz des knappen Sieges, behauptet weiterhin die Tabellenführung. Die USA folgen auf dem zweiten Platz, gestützt durch zwei Siege und ein Unentschieden in den jüngsten Freundschaftsspielen. Ein bemerkenswertes Aus für Nordkorea, das nun auf dem elften Rang notiert ist, während die Niederlande als Neulinge auf dem zehnten Platz auftauchen. Die Veränderung der Rangliste verdeutlicht die dynamische Natur des internationalen Frauenfußballs.

Doch es gibt auch positive Entwicklungen außerhalb des europäischen Spitzenraums. Der Kosovo verzeichnet den größten Punktgewinn und klettert um 40 Plätze auf Rang 81 – die beste Platzierung in der Geschichte des Landes. Auch die Türkei (Rang 51), El Salvador (Rang 78), Nepal (Rang 87) und Saudi-Arabien (Rang 160) feiern neue Bestmarken. Die Weltrangliste, die im Dezember 2025 noch 198 Teams umfasste, ist nun auf 197 Nationen geschrumpft, nachdem die Britischen Jungferninseln aufgrund fehlender Spiele in den letzten vier Jahren aus der Liste gestrichen wurden.

Die Leistung der deutschen Mannschaft wirft Fragen auf. Während das Unentschieden gegen Österreich zwar kein Desaster darstellt, zeigt es doch, dass Verbesserungsbedarf besteht, insbesondere im Abschluss. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die DFB-Frauen ihre Position in der Weltrangliste zurückerobern können. Die Konkurrenz schläft nicht, und der Weg zur Spitze bleibt hart umkämpft. Die aktuell vierthöchste Platzierung ist ein Weckruf für das deutsche Team.