Deutschland-achter: kruse blickt nach vorne – weltmeistertitel im visier!

Dortmund – Nach einem turbulenten Jahr voller Rückschläge und unerwarteter Ereignisse steht der Deutschland-Achter vor einer neuen Herausforderung. Mit Sönke Kruse als Schlüsselspieler will das Team um Bundestrainer Sabine Tschäge und Mark Emke bei der Weltmeisterschaft in Amsterdam im August um die Medaillen kämpfen. Die Erleichterung steht dem 25-Jährigen ins Gesicht geschrieben, als er den erneuten Einzug in den Kader verkündet.

Ein jahr der enttäuschungen und des wiederaufbaus

Ein jahr der enttäuschungen und des wiederaufbaus

Die Saison 2025 war für den Deutschland-Achter ein holpriger Weg. Der Tiefpunkt war der verpasste Finaleinzug bei der Weltmeisterschaft in Shanghai, ein Debakel, das tiefe Selbstzweifel auslöste. „Das war ein harter Schlag für uns alle“, gesteht Kruse, „aber wir haben daraus gelernt und die Fehler analysiert.“

Doch die Strapazen setzten sich fort. Im Januar traf ein heftiges Unwetter das Trainingslager in Portugal, das 20 Boote beschädigte und für einen Schaden in Höhe von einer halben Million Euro sorgte. „Glücklicherweise sind wir ohne größere Verletzungen davongekommen“, so Kruse erleichtert, „aber es war ein Schock.“

Kontinuität und ein Neuzugang

Trotz der Widrigkeiten setzt das Team nun auf Kontinuität und eine gezielte Anpassung. Im Vergleich zum Vorjahr wurde lediglich eine Personalie verändert: Tassilo von Müller ersetzt Benedict Eggeling im Achter. „Wir haben ein eingespieltes Team, das sich gut ergänzt“, erklärt Kruse. „Mit Tassilo haben wir eine weitere starke Kraft an Bord.“

Das aktuelle Aufgebot des Deutschland-Achters liest sich wie folgt: Jonas Wiesen (Steuermann), Sönke Kruse (Schlagmann), Julius Christ, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Theis Hagemeister.

Kruse blickt optimistisch in die Zukunft. „Wie jedes Jahr ist unser Ziel, Weltmeister zu werden“, sagt er mit Nachdruck. „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt, sind persönlich gewachsen und sind bereit, alles zu geben.“

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Form zu finden und die letzten Details zu optimieren. Doch eines ist klar: Der Deutschland-Achter hat sich neu gefunden und will in Amsterdam zeigen, was in ihm steckt. Die Ruder-Szene hält den Atem an – kann Kruse und sein Team den erhofften Triumph einfahren?