Deutschland schickt nur zwayer zur wm 2026 – siebert fliegt raus
Felix Zwayer trägt im Sommer als einziger Deutscher die Pfeife nach Amerika. Die FIFA liste 52 Schiedsrichter für die 48-Teams-WM auf, doch außer dem Berliner Gesellen fehlt jeder DFB-Name – selbst Daniel Siebert, der bei den letzten drei Großturnieren dabei war.
Warum siebert trotz 40 extra-spielen sitzen bleibt
Der Modus wächst, die Delegation auch: 104 Partien müssen verteilt werden, 36 zusätzliche Schiedsrichterposten entstehen. Dennoch rutscht Siebert durchs Raster. Intern hieß es zuletzt, seine Saisonleistung sei „nicht konstant genug“. Einen offiziellen Grund lieferte das DFB-Büro nicht, nur einen Satz: „Die Entscheidung liegt ausschließlich bei der FIFA.“
Zwayer reist mit seinen Stammassistenten Robert Kempter und Christian Dietz, an der Leine steht er damit erstmals bei einem Weltturnier. Als deutscher Video-Schiedsrichter fährt nur Bastian Dankert mit – er durfte zuletzt in Katar und bei der EURO 2024 die VAR-Kabine bedienen.

Nur eine schiedsrichterin zwischen 51 männern
Mexikanerin Katia Garcia ist die einzige Frau im Feld. Vor zwei Jahren waren es noch Stéphanie Frappart, Salima Mukansanga und Yoshimi Yamashita. Der Rückschritt ist programmiert: Die FIFA sprach von „höchster Qualität vorrangig“, Geschlechterquote spielte offenbar keine Rolle.
Die USA, Kanada und Mexiko erwarten ab dem 11. Juni 48 Nationen, zwölf Stadien mehr als je zuvor. Für Deutschland beginnt das Turnier mit einem Personalpoker – und nur einem Schiedsrichter auf der Weltbühne.
