Deutsche nhl-stars verlieren knapp – playoff-träume wanken

Die Nacht war grausam für Deutschlands Eishockey-Helden. Philipp Grubauer kassierte in Seattle drei Gegentore, Moritz Seider erlebte in Detroit ein 3:4 nach Verlängerung – und die Playoff-Luft wird dünner.

Detroit brennt nach verspieltem vorsprung

Die Red Wings lagen noch vor dem letzten Drittel mit 3:1 in Führung. Dann zerplatzte der Traum. Die Vegas Golden Knights glichen aus, trafen nach 2:11 Minuten in der Overtime. Seider hatte vorher den Assist zum 3:1 serviert, half aber nichts mehr. Die 77 Punkte reichen aktuell nur für Platz drei in der Atlantic Division – ein Ausrutscher, und die Wildcard rutscht weg.

Grubauer hingegen bekam in Seattle keinen Halt. Die Kraken führten zwischenzeitlich 2:1, kassierten aber das späte 2:3 gegen die St. Louis Blues. Mit 67 Punkten hängt Seattle in der Western Conference am seidenen Faden. Jeder weitere Fehltritt kann die Saison beenden.

Die Zahlen sind hart: Grubauer kassierte in den letzten fünf Spielen 17 Gegentore. Seider ist mit 42 Scorerpunkten zwar Top-Verteidiger, aber die Minus-8-Bilanz nagt an seinem Selbstvertrauen. Beide wissen: Die Zeit wird knapp. Noch zwölf Partien, dann entscheidet sich, ob April oder Urlaub.

Die NHL schläft nicht. In zwei Tagen gastieren die Red Wings in Boston, die Kraken reisen nach Calgary. Wer jetzt zittert, verliert. Und Deutschland schaut mit angehaltenem Atem zu.