Dépor findet neue stabilität: hidalgo krempelt das system um!
A Coruña bebt! Antonio Hidalgo hat den Deportivo La Coruña innerhalb kürzester Zeit zu einer soliden und gefährlichen Einheit geformt. Verletzungen zwangen den Trainer zu Anpassungen, doch daraus resultierte eine überraschend effektive Strategie, die nun Früchte trägt.

Die taktische wende: einfachheit siegt
Die Personallage – Mella verletzte sich, Yeremay kämpft mit Pubalgie – zwang Hidalgo zu einer simplen, aber cleveren Umstrukturierung. Weg von komplexen Spielkonzepten, hin zu einer klaren Formation mit Fokus auf Ballbesitz und schnellem Umschalten. Die Flügel werden nun mit dem natürlichen Fuß bespielt, das Mittelfeld agiert dynamisch und im gegnerischen Strafraum lauern stets zwei Spieler. Ein Schlüsselspieler dieser neuen Taktik ist Dani Barcia.
Der Innenverteidiger hat sich zur Schaltzentrale im Spielaufbau entwickelt. Er leitet den Ball von hinten präzise an das Mittelfeld weiter (Villares, Riki, Soriano, Patiño), wodurch diese Spieler deutlich sauberere Bälle und mehr Vorteile erhalten. „Es ist eine meiner Stärken, die ich versuchen, optimal auszunutzen“, erklärt Barcia, der sich auch der Gefahr bewusst ist, die von den kommenden Gegnern ausgeht.
Die nächste Hürde: Mirandés. Das Team aus Miranda de Ebro, das sich in Abstiegspositionen befindet, kommt mit dem klaren Ziel nach Riazor. „Sie haben nichts zu verlieren, es ist ein Team, das weiß, dass es punkten muss, um sich aus dem Abstiegskampf zu befreien. Sie sind sehr gefährlich“, warnt Hidalgo. Die Begegnung verspricht Spannung und ein hartes Fight.
Doch was wirklich zählt, ist die neue Mentalität, die Hidalgo in die Mannschaft gebracht hat. Der Fokus liegt nicht mehr auf individueller Brillanz, sondern auf dem Kollektiv. Und das zeigt sich in den Ergebnissen. Der Dépor hat sich neu erfunden – und scheint bereit für die Herausforderungen der kommenden Wochen.
