Dennis schröder zum elften nba-team: ein neuanfang mit playoff-hoffnungen

Dennis schröder zum elften nba-team: ein neuanfang mit playoff-hoffnungen

Dennis Schröder, der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft und frischgebackener Welt- und Europameister, erlebt in seiner 13-jährigen NBA-Karriere einen weiteren Wendepunkt. Kurz vor dem Ende der Trade-Deadline wurde der Point Guard von den Sacramento Kings zu den Cleveland Cavaliers getradet – bereits seine elfte NBA-Franchise.

Eine beeindruckende stationenliste

Schröder hat in seiner NBA-Zeit für eine beachtliche Anzahl von Teams gespielt: Atlanta Hawks, Oklahoma City Thunder, Los Angeles Lakers, Boston Celtics, Houston Rockets, Toronto Raptors, Brooklyn Nets, Golden State Warriors, Detroit Pistons, Sacramento Kings und nun die Cleveland Cavaliers. Er nähert sich damit dem Rekord von Ish Smith, der für 13 Teams aktiv war.

Schröder sieht wechsel als teil des geschäfts

Schröder sieht wechsel als teil des geschäfts

Der 32-Jährige bewertet die häufigen Wechsel jedoch nicht negativ. Er betrachtet sie als Teil des NBA-Geschäfts und ist darauf vorbereitet. "Ich habe auch schon mit meiner Frau darüber gesprochen. Am Ende des Tages ist es am besten für mich zu spielen, um glücklich zu sein", sagte er kürzlich in einem Sky-Interview. Er sei professionell und werde, egal wo er spiele, immer sein Bestes geben.

Die cavaliers: eine chance auf playoff-basketball

Bei den Kings dümpelte Schröder mit einer desaströsen Bilanz von 12 Siegen bei 38 Niederlagen auf dem letzten Platz der Western Conference. Die Cavaliers hingegen stehen mit 29 Siegen bei 21 Niederlagen aktuell auf Rang fünf im Osten und haben direkte Playoff-Aussichten. Bundestrainer Àlex Mumbrú zeigte sich zufrieden mit dem Wechsel: "Ich glaube, es ist gut für ihn. Es ist ein besseres Team als Sacramento."

Was können schröder und ellis den cavs geben?

Neben Schröder wechselt auch Keon Ellis nach Cleveland. Im Gegenzug erhalten die Kings De’Andre Hunter, während die Chicago Bulls Dario Saricund zwei Zweitrundenpicks erhalten. Die Cavaliers haben vor allem in der Spielgestaltung und in der Verteidigung zu Beginn gegnerischer Angriffe Schwächen. Diese Schwachstellen sollen Schröder und Ellis beheben.

Experten sehen tiefe im backcourt

US-Experten sind sich einig, dass die Neuzugänge die Tiefe im Backcourt der Cavaliers erhöhen. "Dennis Schröder ist ein stabiler, erfahrener Point Guard, der die Offensive organisieren, Spielzüge einleiten und den Ball unter Druck nach vorne bringen kann", erklärte NBA-Reporter Chris Fedor.

Playoff-erfahrung als trumpf

Schröder bringt zudem wertvolle Playoff-Erfahrung mit. Er hat bereits über 70 Playoff-Spiele bestritten und wurde als MVP der Weltmeisterschaft ausgezeichnet. Auch Clevelands Basketball-Präsident Koby Altman zeigte sich optimistisch: "Dieser Schritt bringt uns in eine bessere Position für einen tieferen Playoff-Run."