Dennis Schröder: Familie und Karriere

Dennis schröder: familie und karriere

Der NBA-Star Dennis Schröder (32) legt großen Wert auf seine Familie. Daher feierte er den 37. Geburtstag seines großen Bruders Cheyassin Secka gemeinsam in der neuen Heimat in Kalifornien.

Gemeinsame anfänge

Gemeinsame anfänge

Cheyassin Secka begleitete Schröders Karriere von den Anfängen im Braunschweiger Prinzenpark an. "Unsere Mama war arbeiten und wir haben mit Skateboardfahren, Basketball, Fußball, Tischtennis unsere Tage bestritten", erzählt der Ältere. "Ich hatte eine Fürsorgepflicht und habe mich als Vorbild für Dennis gesehen. Von Tag eins an bin ich den Weg mit ihm gegangen."

Neues projekt

Neues projekt

Diese Erfahrungen fließen nun in ein neues Projekt. Gemeinsam mit Freund und Geschäftspartner Dia Soliman (45) gründete Secka 2024 die Spielerberater-Agentur "Golden Circle". Schröder hilft bei Bedarf mit seinem Netzwerk und bringt seine Kontakte ein.

Ziele der agentur

Ziele der agentur

"Der Basketball hat uns so viel gegeben, darum ist der Fokus bei uns, etwas zurückzugeben", sagt Secka. "Und junge, motivierte Spieler vor den negativen Erfahrungen zu bewahren, die wir gemacht haben, und sie bestmöglich zu beraten."

Vollständiger service

"Wir sind keine klassische Spielerberater-Agentur", betont Soliman. "Bei den klassischen Agenturen hast du jemanden, der dafür sorgt, dass du irgendwo einen Vertrag unterzeichnest. Wir sehen uns als holistische (ganzheitliche, d.Red.) Agentur, die sich um viel mehr kümmert. Full Service! Wir machen beispielsweise Marketing-Deals und stellen unser Netzwerk zur Verfügung, auch was Ärzte angeht."

Klienten und netzwerk

Bislang stehen rund ein Dutzend Klienten bei "Golden Circle" unter Vertrag – die meisten davon aus Schröders Klub, den Löwen Braunschweig. Aber auch NBA-Kandidat Christian Anderson (19) von Texas Tech, der im Sommer in der A-Nationalmannschaft debütierte und als Mega-Talent gilt.

Vollständige unterstützung

"Speziell bei jungen Spielern ist uns wichtig, dass sie verstehen, dass es nicht nur darum geht, ein besserer Basketballer zu werden, sondern dass du auch neben dem Platz die Disziplin aufbringst, damit du als Profi durchstarten kannst."

Zukunftspläne

Schröder selbst arbeitet übrigens in den USA mit Berater-Legende Mark Bartelstein (65) zusammen, der für ihn zuletzt einen Drei-Jahres-Vertrag über 45 Mio. Dollar (38,7 Mio. Euro) bei den Kings aushandelte. Schröder hat schon mehrfach betont, am Ende seiner Karriere noch mal für Braunschweig spielen zu wollen. "Es wäre denkbar, dass Dennis seinen allerletzten Vertrag dann über Golden Circle abschließt", sagt sein großer Bruder.