De rossi schreibt roma-geschichte: neun punkte vorsprung reichen für klassenerhalt

Die Kurve zittert noch nach, doch die Rechnung ist klar: Daniele De Rossi hat den Abstiegskampf entschieden, be die Meisterfrage überhaupt gestellt wird.

Der ehemalige kapitän verwandelt die roma in eine punkte-maschine

Als er im Januar die Nachfolge von José Mourinho antrat, sprachen viele von einem Befreiungsschlag. Nun, zwei Monate später, ist der Befreiungsschlag zur Selbstverständlichkeit geworden. Mit neun Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz dürfen die Giallorossi den Saisonendspurt in Seelenruhe angehen.

Der Schlüssel liegt in der Balance. De Rossi verlangt Pressing, aber kein Hirn-Aus-Risiko. Er setzt auf Lukaku als Anker, lässt aber Dybala freie Bahn. Er erinnert die Mannschaft daran, dass Roma nicht nur ein Klub, sondern ein Gefühl ist. Das spürt man in jedem Sprint, in jedem Zweikampf, in jedem Fanblock.

Die Zahlen sprechen für sich: Seit seinem Amtsantritt holte Roma 2,2 Punkte pro Spiel, deutlich mehr als unter Mourinho (1,6). Die Torausbeute stieg von 1,4 auf 2,1 Treffer pro Partie. Und die erwartete Tordifferenz (xGD) kletterte von +0,2 auf +0,8 – ein Sprung, der normalerweise Champions-League-Niveau signalisiert.

Der emotionale meister der serie a

Der emotionale meister der serie a

Aber der „Scudetto“ von De Rossi ist kein Silber, sondern Seelenfrieden. Er hat eine Mannschaft gerettet, die kurz vor dem Kollaps stand. Er hat ein Stadion wieder zum Singen gebracht. Und er hat sich selbst als Trainer etabliert, nicht nur als Symbol.

Die großen Titel werden anderswo vergeben. Juve, Inter, Milan – sie streiten sich um die Trophäen. Doch wer diese Saison verstehen will, mauch hinter die Kulissen blicken. Dort steht ein Mann, der einst als Spieler die Roma trug, nun als Coach ihre Zukunft formt.

Der Abstieg war nie eine Option. Jetzt ist er es definitiv nicht mehr.