Davos verpasst ausgleich: schiedsrichter-entscheidung sorgt für diskussionen
Die Spannung im Eisstadion Davos war kaum auszuhalten, doch ein vermeintlicher Ausgleichstreffer für den HCD wurde nach einer intensiven Überprüfung durch die Schiedsrichter kassiert. Ein regelwidriger Kontakt mit dem Torhüter von Fribourg-Gotteron führte zur Annullierung, was die Fans und das Team gleichermaßen schockierte.

Ein tor, vier kontakte und eine umstrittene entscheidung
Die letzten Sekunden des dritten Drittels waren ein einziger Wirbelsturm aus Emotionen. Als die Scheibe im Netz landete, brach Jubel aus, doch die Freude währte nur kurz. Die Schiedsrichter hatten den Treffer zunächst anerkannt, nachdem sie per Videobeweis die Linie überprüft hatten. Doch die Coach's Challenge von Fribourg-Trainer Roger Rönnberg veränderte alles.
Brent Reiber, der Referee in Chief, analysierte die Szene in vier Phasen, um die Entscheidung zu begründen. Der erste Kontakt des Davoser Topscorers im Torraum wurde als unproblematisch eingestuft. Auch ein Zusammenstoß am oberen Rand des Crease wurde als zufällig bewertet. Doch der dritte Kontakt, erneut durch den Davoser Stürmer mit dem Torhüter, rückte in den Fokus. Und schließlich der vierte Kontakt, bei dem der HCD-Stürmer vom Fribourger Verteidiger in den Goalie gestoßen wurde – dieser Kontakt wurde als ausschlaggebend gewertet.
