Davos und zsc lions: kampfgeist, aber kein tor!
Zürich brodelt – zumindest was die Spannung betrifft. Nach dem ersten Drittel im Duell zwischen dem frischgebackenen Meister ZSC Lions und dem Überraschungsteam HC Davos steht es noch immer 0:0. Ein umkämpftes Spiel, in dem beide Teams alles geben, aber die entscheidende Durchschlagskraft bislang fehlt.

Die erste linie hält stand: torwart-duell der extraklasse
Die Zuschauer im Hallenstadion sahen ein taktisch ausgeklügeltes Spiel, in dem die Abwehrreihen dominierten. Weder Sandro Aeschlimann (ZSC Lions) noch Simon Hrubec (Davos) mussten eingreifen – ein deutliches Zeichen dafür, wie gut beide Teams ihre Kisten verteidigen. Die Angriffe waren zwar vorhanden, aber meistens prallten sie an den gut postierten Torhütern ab oder wurden von den Abwehrreihen entschärft.
Ein Detail, das man nicht übersehen sollte: Das erste Spiel dieser Playoff-Viertelfinalserie ging mit 4:2 an Davos. Die Lions wissen, dass sie heute liefern müssen, um die Serie nicht frühzeitig zu gefährden. Sie brauchen mehr Risiko, um das Spiel zu öffnen und die Davoser Verteidigung zu knacken. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Davos steht defensiv aktuell wie ein Fels in der Brandung.
Die Partie verläuft bisher in einem hohen Tempo, aber ohne die erhoffte Torrausch. Beide Teams zeigen, dass sie bereit sind, für den Sieg zu kämpfen, aber die Chancen nutzen sie – zumindest bisher – nicht. Das Publikum wird sich wohl noch etwas gedulden müssen, bis sich ein Tor ereignet. Die Frage ist, ob die ZSC Lions ihre taktische Disziplin aufgeben und mehr auf Offensive setzen, oder ob sie weiterhin auf eine sichere Defensive setzen und auf ihre Chance warten.
Die Tabelle der National League und die aktuellen Ergebnisse der Playoff-Viertelfinals zeigen deutlich, dass dieses Duell noch lange nicht entschieden ist. Ein spannendes Eishockey-Spektakel verspricht!
