Davos gegen fribourg: wer krönt sich zum schweizer meister?
Die Spannung ist kaum zu überbieten: Im diesjährigen Playoff-Finale der National League stehen sich der HC Davos und der HC Fribourg-Gottéron gegenüber. Nach zwei intensiven Spielen steht es 1:1, und es zeichnet sich eine nervenaufreibende Endserie ab, die möglicherweise erst in einer dramatischen «Best of Three» entschieden wird. Doch wer sind die Spieler, die in den vergangenen Jahren in den entscheidenden Momenten zum Helden wurden?

Die geschichte der playoff-finals: ein blick auf die entscheidenden torschützen
Die Playoff-Finals sind immer wieder Schauplatz unvergesslicher Momente und Heldenepen. Von 2010 bis heute haben einige Spieler ihren Namen in die Geschichte der Schweizer Eishockey-Elite geschrieben. Jesper Frödén der ZSC Lions beispielsweise, hat das Kunststück vollbracht, in den letzten beiden Jahren jeweils den Meistertreffer zu erzielen. Sein Game-Winning-Goal in der letzten Saison gegen Lausanne, rund sieben Minuten vor dem Schlusspfiff, war ein weiterer Beweis seiner Nervenstärke.
Doch Frödén ist nicht allein. Sami Vatanen vom Genève-Servette HC führte seine Mannschaft vor drei Jahren mit zwei Toren in der entscheidenden Partie gegen den EHC Biel zum Titel. Auch Fabrice Herzog vom EV Zug schrieb mit seinem Treffer im siebten Spiel gegen die ZSC Lions Geschichte und beendete damit die Durststrecke seines Teams. Grégory Hofmann sorgte für Jubel beim EV Zug, als er in Spiel 3 gegen Genf den entscheidenden Treffer erzielte, und Eric-Ray Blum krönte den SC Bern 2019 zum Meister.
Die Liste der Helden ist lang und zeigt, dass in den Playoff-Finals jeder Spieler die Chance hat, zum entscheidenden Faktor zu werden. Patrick Geering vom ZSC Lions sorgte vor acht Jahren mit seinem Treffer im Finale gegen Lugano für den Meistertitel, während Ryan Lasch vom SC Bern im Frühjahr 2017 auswärts gegen Zug den Sieg besiegelte. Derek Roy sorgte im Jahr zuvor für den SCB-Jubel, und Reto von Arx beendete im letzten Spiel seiner Karriere seinen sechsten Meistertitel mit Davos.
Die jüngsten Finalserien boten ebenfalls dramatische Momente. Robert Nilsson von den ZSC Lions traf im Penaltyschiessen gegen Kloten entscheidend, während Travis Roche vom SC Bern im Duell gegen Fribourg den Siegtreffer erzielte.
Die Erinnerung an Steve McCarthy, dessen Tor in den letzten Sekunden des Spiels gegen Bern für schockierte Stille sorgte, ist noch lebendig. Auch David Jobin vom SC Bern sorgte vor 16 Jahren für den entscheidenden Moment im Finale gegen Genf.
Aktuell stehen sich Davos und Fribourg gegenüber, und die Frage ist: Wer wird in die Fußstapfen dieser Helden treten und den Meistertitel erringen? Der Kampf um die Krone verspricht, bis zum Schluss spannend zu bleiben. Die Fans dürfen sich auf weitere dramatische Momente und unvergessliche Augenblicke freuen. Die Entscheidung wird zeigen, wer die Nerven behält und den entscheidenden Treffer erzielt.
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