David amor kocht das peloton: masterchef trifft o gran camiño – und keiner kommt mehr los vor lachen

Was passiert, wenn ein zwei Meter Hüne, der sonst vor der Jury von MasterChef Celebrity zittert, plötzlich die Steigungen Galiciens attackiert? David Amor liefert die Antwort: Er packt Emapanda statt Energieriegel, verfrachtet Jordi Cruz ins Begleitfahrzeug und lässt das Peloton über Verlustausschluss diskutieren – weil jemand die letzte Cachelos-Portion mitgehen ließ.

Galiciens hügel sind hart, cruz’ blicke härter

Amors erfundene Director-Sportive namens Cruz brüllt schon nach dem ersten Anstieg: „Das Tempo hat keine Seele!“ Später motzt er, die Räder seien nicht sauber, die Beine roh und das Trikot des Führenden schlecht drapiert. Das Kuriose: Jeder Vorwurf trifft exakt den Nerv der Radsportwelt. Wer schon mal bei Nebel über die Alto de Pontes stapfte, weiß: Hier hilft kein Powerbar, sondern nur heißer Brühe aus der Flasche – und ein Stück Empanada in der Trikottasche.

Doch Amor ist knallhart. „Fett rollt schlecht“, sagt er und stopft sich die Pastete vor Start komplett hinein. Die Folge: null Gramm Mehrgewicht, dafür maximale Laune. Seine clevere Verpflegungsstrategie verrät auch, warum er die einzige Promi-Diva ist, die ohne Hungerast auf dem Podium steht.

Pulpo, cachelos und die angst vor dem schwarzen schürzenmesser

Pulpo, cachelos und die angst vor dem schwarzen schürzenmesser

Als wären 20 % Rampe nicht genug, verlangt die Jury ein Gericht „inspiriert von einer Etappe“. Sein Rezept: Pulpo mit Cachelos. Die Kombination aus zartem Oktopus und brockigen Kartoffelscheiben erklärt er schlicht: „Bordstein plus Tempo – das ist Fusionsküche.“ Die Gags fliegen ebenso schnell wie die Speichen auf nassem Asphalt. Wer braucht einen Schneebesen, wenn man Speichen als Schneebesen missbrauchen kann? Und wer fürchtet sich mehr: vor Jordi Cruz bei der Elimination oder vor einem galicischen Pass im Novemberregen? Amor zuckt die Schultern: „Der Regen ist Karibik, Cruz ist Horror.“

Sein Fazit nach dem imaginären Zieleinlauf: Sport ist Leidenschaft, Kulinarik ist Kultur, und wer beides verbindet, braucht vor allem eins – Humor als zusätzlichen Treibstoff. Das Peloton darf weiter stampfen; David Amor hat sich längst selbst zum König der Etappe erklärt – mit Schürze statt Regenjacke und einem Wink, der selbst den ernstesten Kommissar schmunzeln lässt.