Dauerbrenner der super league: hefti und di giusto spielen fast durch

Die Super-League-Saison schreibt ein kleines Dauerfeuer-Handbuch: Nias Hefti wechselte erstm in der 84. Minute gegen Winterthur aus – das war’s mit den versäumten Sekunden. Seitdem laufen die Uhren durch, der Sion-Verteidiger steht bei 2.610 von 2.610 möglichen Minuten. Kein Feldspieler kam ihm näher.

Di giusto folgt dicht dahinter – und trifft dazwischen

Di giusto folgt dicht dahinter – und trifft dazwischen

Matteo Di Giusto verpasste gerade mal 98 Minuten, lief 2.512 Mal über 90 Minuten. Dazwischen lieferte der Luzerner Mittelfeldstratege elf Tore und elf Vorlagen – ein Wert, der seine Einsatzzeit nicht nur rechtfertigt, sondern erzwingt. Trainer Michele Cecchini rotiert zwar gern, doch bei Di Giusto macht die Bank dicht.

Die Torhüter-Statistik malt das gleiche Bild: Marvin Keller (St. Gallen), Justin Hammel (YB), Stefanos Kapino (Basel), Pascal Loretz (Luzern) und Anthony Racioppi (Sion) hielten durch. Keine Verletzung, keine Rotation, kein Wechsel – 26 Spieltage, 2.340 Minuten, Punkt. Die Gefahr der Überbelastung schwingt mit, doch die Klubs vertrauen auf individuelle Belastungssteuerung und moderne Regeneration.

Die Botschaft ist klar: Wer durchspielt, sichert sich Stammplatzgehalt und zusätzliche Preisgelder. Die Frage ist nur, wie lange die physische Glückssträhne anhält. Die nächste Länderspielpause kommt – und mit ihr die nächste Bewährungsprobe für die Dauerbrenner der Liga.