Dahouds eintracht-kapitel beendet: trennung nach nur einer saison
Frankfurt – Ein kurzes, aber nicht unauffälliges Intermezzo geht zu Ende: Mo Dahoud verlässt Eintracht Frankfurt. Nach lediglich einer Saison trennen sich die Wege des 30-jährigen Mittelfeldspielers und des Bundesligisten, wie der Verein am Dienstag offiziell bestätigte. Ein Abgang, der Fragen aufwirft und eine Lücke im Frankfurter Spiel beleuchtet.

Der fallwert des erfahrenen mittelfeldspielers
Dahoud war zur Saison 2024/25 ablösefrei von Brighton & Hove Albion an die Mainmetropole gewechselt. Er hatte die Erwartungen an seine Leistungen, insbesondere nach seiner Zeit in der Premier League, nicht vollständig erfüllen können. Seine Marktwert sank während seiner Zeit in Frankfurt von sechs Millionen Euro auf lediglich zwei Millionen Euro – ein deutliches Zeichen für die enttäuschende Entwicklung.
In zwei Jahren trug Dahoud das Eintracht-Trikot 35 Mal in Pflichtspielen, erzielte dabei drei Tore und bereitete drei weitere vor. In der laufenden Saison brachte er es wettbewerbsübergreifend auf 17 Einsätze und vier Scorerpunkte. Zahlen, die angesichts seines Gehalts und der Erwartungen eher enttäuschen.
Sportdirektor Timmo Hardung würdigte den Spieler dennoch: „Mo hat sich bei uns stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich darüber hinaus immer professionell verhalten.“ Ein Lob, das zwar die sportliche Leistung nicht aufwertet, aber Dahouds Charakter unterstreicht. Die Frage, die sich nun stellt, ist: Wohin wird es für den erfahrenen Mittelfeldspieler weitergehen?
Es bleibt abzuwarten, ob Dahoud in der Bundesliga einen neuen Anker findet oder ob er sich für eine Liga im Ausland entscheidet. Sein Vertrag läuft aus und er ist somit ablösefrei zu haben. Die Suche nach einem neuen Verein beginnt für den einst als großes Talent gehandelten Spieler.
Die Trennung von Dahoud hinterlässt im Eintracht-Mittelfeld eine freie Position, die es für die kommende Saison zu besetzen gilt. Ob man sich nach einem direkten Nachfolger umsehen wird oder ob man auf die vorhandenen Spieler setzt, bleibt abzuwarten. Ein Umbruch im Mittelfeld scheint zumindest denkbar.
