Dabrowski unter beschuss: dfb ermittelt nach schiri-ausraster

Der DFB-Kontrollausschuss hat ein Ermittlungsverfahren gegen Christoph Dabrowski eingeleitet. Der Trainer des FC Erzgebirge Aue ließ nach der 1:2-Niederlage bei Waldhof Mannheim seinem Frust freien Lauf – und das auf eine Art, die nun offizielle Konsequenzen nach sich zieht. Bis Mittwochmittag hat Dabrowski Zeit, eine Stellungnahme abzugeben.

Das phantomtor, das alles ins rollen brachte

Das phantomtor, das alles ins rollen brachte

Der Auslöser war ein Treffer, der eigentlich keiner sein durfte. Terrence Boyds Tor zum 2:1 für Mannheim: Der Ball prallte von der Lattenunterkante ab und überquerte die Torlinie offenbar nie vollständig. Schiedsrichter Timon Schulz aus Hannover ließ den Treffer dennoch zählen. Die TV-Bilder erzählen eine andere Geschichte – und Dabrowski sah es von der Seitenlinie aus genauso.

Im Interview mit MagentaSport platzte dem 45-Jährigen der Kragen. „Ich bin maximal frustriert. Wenn ich mir das zweite Gegentor angucke: Das sehe ich von 80 Metern draußen an der Linie, dass der Ball niemals im Tor ist