Cucho hernández: kolumbien träumt vom wm-triumph – und pellegrini profitiert!

Real Sociedad, Betis Sevilla, jetzt die WM: Juan Camilo 'Cucho' Hernández hat eine Achterbahnfahrt hinter sich. Doch der kolumbianische Angreifer blickt nach vorne – und zwar mit großen Zielen. Seine jüngste Nominierung für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ist der krönende Abschluss einer Saison, in der er nicht nur für Betis die Champions League erobert hat, sondern auch seine Ambitionen für die Nationalmannschaft deutlich gemacht hat.

Die zweifel sind verflogen – das selbstvertrauen ist geweckt

Die zweifel sind verflogen – das selbstvertrauen ist geweckt

Es war eine turbulente Zeit für Cucho Hernández. Die Unsicherheit, ob er überhaupt im WM-Kader stehen würde, lastete schwer auf ihm. „Wenn man sieht, dass man vielleicht nicht dabei ist, dann verblasst die Hoffnung“, gestand der 27-Jährige. Doch der Anruf von Trainer Néstor Lorenzo, der ihm die Teilnahme an der WM bestätigte, war ein „Traum, der wahr wird“. Diese Erfahrung hat ihn zusätzlich gestärkt und ihm gezeigt, dass harte Arbeit und kontinuierlicher Fortschritt sich auszahlen.

Ein verdienter Aufstieg: Cucho Hernández blickt auf eine Saison zurück, in der er nicht nur 15 Tore in 40 Spielen erzielte, sondern auch als Spieler deutlich gereift ist. „Neben den Toren und Vorlagen hat sich mein Wachstum als Fußballer stetig gesteigert“, so der Angreifer. Und genau diese Entwicklung wurde nun von der Nationalmannschaft gewürdigt. Die Konkurrenz im Sturm der kolumbianischen Auswahl ist groß – mit Namen wie Luis Suárez, Luis Díaz und Jhon Andrés Córdoba. Doch Cucho Hernández sieht darin eine „gesunde Konkurrenz“ und ist entschlossen, sich zu beweisen. „Ich trainiere hart und versuche, den Trainern die Entscheidung so schwer wie möglich zu machen.“

Der Stolz auf die „magnifische Saison“ seines Teams unter Manuel Pellegrini ist ihm deutlich anzusehen. Betis Sevilla hat nicht nur die Champions League erreicht, sondern auch ein starkes Team präsentiert, das Freude bereitet – und gleichzeitig in der Lage ist, zu gewinnen. Die Tatsache, dass gleich sieben Spieler von Betis für ihre Nationalmannschaften nominiert wurden – darunter auch Ez Abde (Marokko), Sofyan Amrabat (Marokko), Cédrick Bakambu (Republik Kongo), Álvaro Fidalgo (Mexiko), Giovani Lo Celso (Argentinien) und Ricardo Rodríguez (Schweiz) – unterstreicht die Qualität des Vereins. „Das ist ein großer Verdienst des Klubs“, betont Cucho Hernández. „Nur die ganz großen europäischen Vereine wie Manchester City, Real Madrid oder Barcelona können so viele Spieler an die Nationalmannschaften abgeben.“

Die kolumbianische Nationalmannschaft reist mit großen Ambitionen in die USA, Mexiko und Kanada. Cucho Hernández und seine Teamkollegen sind fest entschlossen, Geschichte zu schreiben. Die WM bietet die Chance, sich international zu beweisen und das Land stolz zu machen. Die Vorfreude ist groß – und die Erwartungen sind hoch.