Crosby kehrt zurück: penguins-kapitän nach olympia-drama wieder einsatzbereit

Sidney Crosby steigt wieder aufs Eis. Genau vier Wochen nach seinem Aus im Olympia-Viertelfinale gegen Tschechien steht der Superstar der Pittsburgh Penguins am Mittwoch bei den Carolina Hurricanes im Kader. Der 38-Jährige hatte wegen einer Unterkörperverletzung elf NHL-Spiele verpasst – und damit die Gold-Pleite Kanadas gegen die USA mit 1:2 n.V. nur vor dem Fernseher mitverfolgt.

Die rückkehr des captains kommt früher als erwartet

Die Penguins hatten ursprünglich mit einer vierwöchigen Pause kalkuliert, doch Crosby arbeitete hart an seiner Rehabilitation. „Ich freue mich riesig, wieder dabei zu sein“, sagte er nach dem Morgentraining in Raleigh. Die Lockerung kam schneller als gedacht – ein Schlag ins Kontor für alle, die Pittsburgh bereits abgeschrieben hatten.

Crosby ist in seiner 21. NHL-Saison nach wie vor der dominante Spielmacher der Pens. Mit 59 Punkten aus 27 Toren und 32 Assists führt er die interne Scorerwertung souverän an. Sein Ausfall war spürbar: Pittsburgh verlor sieben der elf Partien ohne ihren Kapitän und rutschte in der Eastern Conference auf den letzten Playoff-Platz ab.

Olympia-traum endete mit schrecken und silber

Olympia-traum endete mit schrecken und silber

In Mailand war Crosby noch der Hoffnungsträger des kanadischen Teams. Doch die Verletzung im Viertelfinale warf ihn aus der Bahn. Er verpasste das Halbfinale gegen Schweden und das Endspiel gegen die USA – ein Déjà-vu für den dreimaligen Stanley-Cup-Sieger, der 2010 schon einmal mit gebrochenem Kiefer Olympia hatte verpassen müssen.

Die Penguins setzten ihren Star sofort auf die Injured-Reserve-Liste, doch intern blieb die Stimmung hoch. Trainer Mike Sullivan schonte keine Kritik: „Wir wussten, dass er zurückkommt. Und wenn Sid zurückkommt, kommt auch das Team zurück.“

Jetzt ist der Moment da. Gegner Hurricanes sind Tabellenzweiter der Metropolitan Division, die Arena in Raleigh ausverkauft. Die Fans in Pittsburgh haben ihre Hoffnung wieder: Ihr Captain ist zurück – und mit ihm der Glaube an die Playoffs.