Courtois erinnert an mourinho-provokationen: „seine art, mich zu motivieren“

Thibaut Courtois hat in einem Gespräch auf einer Pressekonferenz während der WM 2026 eine pikante Anekdote über seinen ehemaligen Trainer José Mourinho bei Chelsea preisgegeben. Die Geschichte offenbart eine ungewöhnliche, aber letztlich produktive Dynamik zwischen dem Torhüter und dem portugiesischen Coach.

Ein frostiger start und ein überraschendes motivationsmittel

Die gemeinsame Zeit von Courtois und Mourinho beim FC Chelsea, zwischen 2013 und 2015, war keineswegs immer harmonisch. Wie der Belgier schilderte, gab es auch Reibereien – und zwar von einer Art, die nur Mourinho beherrscht. „Wir hatten auch gelegentlich Reibereien“, gestand Courtois und erinnerte sich an ein bestimmtes Spiel gegen Everton. Mourinho hatte ihn überraschend auf die Bank beordert, nachdem er in der vorherigen Partie gegen Aston Villa zwei Abschläge ins Aus gespielt hatte. „Das war seine Art, mich zu provozieren“, erklärte Courtois.

Doch die Strafe hatte ihren Sinn. In der darauffolgenden Woche stand Courtois gegen West Ham wieder im Tor und lieferte eine Leistung ab, die Moures Entscheidung rechtfertigte: „Ich habe fünf oder sechs entscheidende Paraden gezeigt.“ Es war ein Muster, das sich wiederholte – eine Mischung aus Konfrontation und dem unbedingten Willen, das Beste aus seinem Spieler herauszuholen.

Wiedersehen in madrid und eine besondere wertschätzung

Wiedersehen in madrid und eine besondere wertschätzung

Nun stehen sich Courtois und Mourinho bei Real Madrid wieder gegenüber. Der Torhüter schätzt die direkte Art seines neuen Trainers. „Mourinho ist ein sehr direkter Trainer. Mir geht es genauso. Unsere Beziehung war immer sehr gut“, betonte Courtois, was auf ein tiefes Verständnis und gegenseitigen Respekt hindeutet, trotz der gelegentlichen Zündschnüre.

Karriereende in sicht: courtois denkt über rücktritt nach

Karriereende in sicht: courtois denkt über rücktritt nach

Neben den aktuellen Entwicklungen im Verein deutete Courtois auch an, dass sich seine Zeit in der belgischen Nationalmannschaft dem Ende zuneigt. „Ich weiß nicht, ob es der richtige Zeitpunkt ist, darüber zu sprechen, aber es ist wahrscheinlicher, dass ich nach der Weltmeisterschaft nicht mehr in der Nationalmannschaft spiele, als dass ich weitermache“, ließ der 34-Jährige durchsickern. Er sieht seine Zeit gekommen, die jüngere Generation zu unterstützen: „Sie sind bereit.“ Während seine Nationalmannschaftskarriere also möglicherweise zu Ende geht, blickt Courtois mit Optimismus auf seine Zukunft im Verein und plant, „noch viele Jahre auf hohem Niveau spielen“ zu können.