Conti enthüllt: er war 'krank vor dongiovannite' – und wer sein nachfolger wird!
Mailand – Carlo Conti, der Mann hinter zahlreichen TV-Highlights, hat in der neuesten Folge von „Belve“ ein Feuerwerk an Geständnissen abgefeuert. Der Entertainer sprach offen über seine Vergangenheit, seine Leidenschaft für Frauen und deutete an, wer ihm in der Fernsehlandschaft am ehesten das Wasser reichen könnte. Ein Abend voller Enthüllungen und Überraschungen, der die Zuschauer in Atem hielt.
Die sanremo-affäre und die frage nach der sexualität
Francesca Fagnani, die Gastgeberin der Sendung, nahm Conti direkt mit einem pikanten Vorfall beim Sanremo-Festival 2027 in die Mangel. Ein Zuschauer hatte ihm während der Live-Übertragung nachgeschrien, er sei bisexuell. Conti konterte mit einem Augenzwinkern: „Ich habe nur eine fixe Idee im Kopf… mir hat es dort immer gut gefallen…“ – eine Antwort, die für Interpretationsspielraum sorgte. Doch die Wahrheit schien simpler zu sein.
Conti ließ daraufhin eine Anekdote aus seinen jungen Jahren Revue passieren, als er offenbar von einer gewissen „Dongiovannite“ befallen war. „Ich hatte zwei Freundinnen gleichzeitig“, gestand er lachend. „Eine sollte am Meer mit mir sein, ihre Zug fuhr um 16:55 ab, die andere kam um 17:05 an. Sie ist 30 Sekunden vor der Ankunft der anderen losgefahren. Ich habe einen Lauf zwischen den Gleisen hingelegt… Ich war ein kleiner Schlingel.“ Die Geschichte offenbarte einen charmanten, wenn auch etwas ungestümen Conti, der seine Jugendliebe offensichtlich mit großem Enthusiasmus lebte.

Der eigentliche erbe: nicola savino
Ein zentraler Punkt der Diskussion war die Frage nach Contis Nachfolger. Während Stefano De Martino als neuer Festivaldirektor und Moderator des „Affari Tuoi“ gilt, scheint Conti selbst nicht ganz von dessen Fähigkeiten überzeugt zu sein. „Ich weiß es nicht… Stefano De Martino ist ja sehr stark losgelegt“, räumte er ein. Doch dann nannte er einen Namen, der für Aufsehen sorgte: Nicola Savino. „Der ist mir näher“, erklärte Conti, was die Spekulationen über einen möglichen Führungswechsel in der Fernsehbranche weiter anheizt.
Conti betonte, dass er die Entscheidung für Savino getroffen habe, um Stefano De Martino und den Übergang zu unterstützen. „Ich habe es gemacht, weil ich es schon beschlossen hatte. Ich habe mich nie um die Kommunikation gekümmert. Ich wollte vor allem Stefano und diesen Übergang Kraft geben. Und es war auch eine Geste der Zuneigung“, so der Moderator.
Die Enthüllungen von Carlo Conti in „Belve“ zeigen einen facettenreichen Entertainer, der seine Vergangenheit offen anspricht und einen Blick in die Zukunft der italienischen Fernsehlandschaft gewährt. Die Frage ist: Kann Nicola Savino wirklich in Contis Fußstapfen treten?
