Conte-comeback? die helden von 2016 zeigen, wo der wind weht

Die Spekulationen um Antonio Conte als neuen Nationaltrainer der italienischen Fußballnationalmannschaft brodeln – und werfen einen Blick zurück auf die glorreiche, wenn auch letztendlich unvollendete, Europameisterschaft 2016. Während Conte selbst die Gerüchte wohlwollend betrachtet, hat sich das Team, das damals so knapp am Halbfinaleinzug scheiterte, in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Ein Resümee, wie die einstigen Stars heute dastehen.

Von der em-heldenrolle zur trainerlaufbahn oder tv-experte

Von der em-heldenrolle zur trainerlaufbahn oder tv-experte

Die Erinnerung an das Viertelfinale gegen Deutschland, verloren im Elfmeterschießen, ist noch frisch. Gianluigi Buffon, der unvergessliche Torhüter, hat seine aktive Karriere beendet und genießt den verdienten Ruhestand. Ein paar andere Spieler haben sich neuen Herausforderungen gestellt. Viele ehemalige Nationalspieler haben den Weg in den Jugendfußball oder ins Trainergeschäft gewählt, andere finden sich in der Rolle als TV-Experte wieder.

Alessandro Florenzi, einst als dynamischer Außenverteidiger gefeiert, kämpft aktuell um seinen Platz im Verein. Marco Parolo, der unermüdliche Mittelfeldmotor, ist ebenfalls noch aktiv, wenn auch in einer weniger glitzernden Liga. Emanuele Giaccherini, der mit seinem unkonventionellen Spiel die Gegner oft überraschte, hat seine Schuhe bereits genäht.

Ein Blick auf die Aufstellung von 2016 offenbart eine Mischung aus Routiniers und aufstrebenden Talenten. Mattia De Sciglio, einst als möglicher Nachfolger von Buffon gehandelt, kämpft um Konstanz. Graziano Pellè und Eder, die Stürmerpaarung, hat ihre Bestform hinter sich, sind aber immer noch präsent.

Doch die Frage, die sich stellt, ist: Könnte Conte mit seiner Erfahrung und seinem taktischen Geschick die italienische Nationalmannschaft wieder zu alter Stärke führen? Der Druck ist enorm, die Erwartungen hoch. Aber Conte kennt die Mannschaft, kennt die Spieler – und das könnte der entscheidende Vorteil sein.

Die Entscheidung über Contes mögliche Anstellung bei der Nationalmannschaft wird vermutlich bald fallen. Die Fans warten gespannt, ob die Fußballlegende zurückkehrt, um ein neues Kapitel in der Geschichte des italienischen Fußballs zu schreiben. Die Gazzetta dello Sport feiert übrigens ihr 130-jähriges Bestehen – ein weiterer Beweis für die lange Tradition des Sports in Italien.