Como 1907 verschenkt führung – inter schnuppert am double!

Ein dramatisches Finale in Mailand! Como 1907, der überraschende italienische Pokalinterne, hat eine 2:0-Führung gegen Inter Mailand in einem atemberaubenden Halbfinal-Rückspiel verspielt und damit die Chance auf den Einzug ins Coppa Italia Finale vergeben. Inter, angeführt vom brillanten Hakan Calhanoglu, drehte das Spiel in der Schlussphase und feiert nun einen knappen 3:2-Sieg (1:0).

Die lombarden patzen erneut – déjà-vu gegen inter

Für Como ist es bereits die zweite bittere Niederlage gegen Inter innerhalb von neun Tagen. Auch in der Liga hatte man zuvor eine 2:0-Führung gegen den Stadtrivalen aus der Hand gegeben und am Ende 3:4 verloren. Die Frage, die nun im Raum steht: Kann Trainer Cesc Fabregas die Abwehrprobleme seiner Mannschaft in den Griff bekommen?

Marc Oliver Kempf, der deutsche U21-Nationalspieler, stand in der Startelf von Como und traf in der 10. Minute sogar die Latte. Doch die Offensive von Inter, insbesondere der von Calhanoglu inspirierte Angriff, erwies sich als zu stark. Baturina (32.) und Da Cunha (48.) hatten Como früh im Führung, doch Calhanoglu (69./86.) gelang es, mit zwei Treffern die Partie zu drehen. Petar Susic (89.) besiegelte schließlich den K.O. für Como.

Inter auf titelkurs – das double im blick

Inter auf titelkurs – das double im blick

Für Inter bedeutet der Sieg die Möglichkeit, den zehnten Pokaltitel der Vereinsgeschichte zu feiern. Angesichts eines komfortablen Vorsprungs von zwölf Punkten in der Liga auf den Stadtrivalen Milan ist das Double – der Gewinn von Meisterschaft und Pokal – in dieser Saison durchaus realistisch. Die Nerazzurri zeigen eine beeindruckende Konstanz und scheinen auf dem Weg zu einem weiteren erfolgreichen Kapitel in ihrer glorreichen Geschichte.

Das Rückspiel zwischen Lazio und Atalanta Bergamo am Mittwoch (21.00 Uhr, DAZN) wird zeigen, wer Como’s Gegner im Finale sein wird. Inter hingegen kann sich darauf freuen, einen weiteren Schritt Richtung Titel zu gehen. Trainer Fabregas muss nun analysieren, wo es in der Abwehr hakt, denn die Art und Weise, wie Como die Führung aus der Hand gab, war schlichtweg unglücklich.