Cole maier wechselt zu iserlohn: roosters wollen mit power-center in die spur finden
Cole Maier packt die Koffer und zieht im Westen der Republik ein. Der 30-jährige Center verlässt die Nürnberg Ice Tigers nach drei Jahren und unterschreibt bei den Iserlohn Roosters – dem Tabellenzwölften, der seit 2021 nicht mehr in die Playoffs einzog.

Special-teams-spezialist mit 88 punkten in 150 spielen
Franz-David Fritzmeier, Sportdirektor der Roosters, schwärmt vom Neuzugang: „Cole kennt jede Ecke der DEL, bringt Tempo und kann in beiden Special Teams eingesetzt werden.“ Die Zahlen sprechen für sich: 150 Partien, 88 Scorerpunkte, ein Tor alle zweieinhalb Spiele – das ist Zahlenarbeit auf Playoff-Niveau.
Die Transferstaffel rollt in Iserlohn derzeit auf Hochtouren. Mit Dennis Lobach und Emil Johansson stehen bereits zwei weitere Neuzugänge fest. Das Management signalisiert: Wir wollen nicht wieder in die untere Tabellenhälfte rutschen. Die Fans fordern Ergebnisse, nicht Versprechen.
Maier selbst erlebte mit Nürnberg 2025 das Viertelfinale, scheiterte aber an Bremerhavens Fischtown Pinguins. Die Enttäuschung schweißt nicht nur zusammen – sie treibt auch an. In Iserlohn findet er ein Team, das sich neu erfinden muss, und eine Arena, die für ihre Lautstärke bekannt ist. Wenn die Bande klackert, vergisst man die Tabelle.
Die Roosters setzen auf US-amerikanische Erfahrung statt auf teure Import-Experimente. Maier passt ins Profil: abgeklärt, ohne Allüren, mit einem Schuss, der auch vor der Blauen Linie zündet. Die Frage bleibt: Reicht seine Präsenz, um das Mittelfeld der DEL nach oben zu schieben? Die Antwort kommt im September – pünktlich zum ersten Bully der neuen Saison.
