City krönt sich zur superliga-champion – chelsea-dominanz endet!

Manchester City hat die Women’s Super League (WSL) vorzeitig gewonnen und damit dem FC Chelsea nach sechs Jahren die Spitze der englischen Frauenfußball-Elite abgenommen. Ein müdes 1:1 des Arsenal gegen Brighton sorgte dafür, dass die Sky Blues ihren Vorsprung nicht mehr gefährdet waren und sich die Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag sichern konnten.

Ein offensivfeuerwerk sichert den titel

Ein offensivfeuerwerk sichert den titel

Die Bilanz von Manchester City in dieser Saison ist schlichtweg beeindruckend: 58 Tore in nur 31 Spielen. Das ist nicht nur die beste Offensivausbeute der Liga, sondern unterstreicht auch die konstante Leistungssteigerung des Teams unter dem schwedischen Trainer Andrée Jeglertz. Der Verein, der in dieser Saison verpasste, sich für die UEFA Women's Champions League zu qualifizieren, führte die Tabelle seit dem 9. November an und präsentierte sich zwischen September und Februar mit 13 aufeinanderfolgenden Siegen in beeindruckender Form.

Der Abstand zum Zweitplatzierten Chelsea beträgt komfortable sechs Punkte, während Arsenal bereits zehn Zähler hinter den Sky Blues liegt. Jeglertz’ Debütsaison an der Seitenlinie wird somit zu einer triumphalen Geschichte – er ist erst der zweite Trainer in der Geschichte der WSL, der in seiner ersten Saison einen Titel erringen konnte. Seine Ankunft aus der dänischen Nationalmannschaft scheint der Mannschaft genau das gewisse Etwas verliehen zu haben, um die Lücke zu schließen, die in den vergangenen Jahren zu Chelsea bestand.

Die Faszination des Spiels liegt oft im Unerwarteten. Und dass ein Team, das verpasste, die europäische Bühne zu betreten, so dominant die heimische Liga erobert, ist ein Beweis dafür, dass harte Arbeit und strategische Weichenstellungen Früchte tragen. Die Sky Blues haben bewiesen, dass sie zu den Top-Teams in England gehören und die kommenden Spielzeiten mit Spannung erwartet werden.