Chicago trauert: legendärer bulls-champion stacey king stirbt mit 59 jahren

Schock in der Welt des Basketballs: Stacey King, eine prägende Figur der Chicago Bulls und dreimaliger NBA-Champion, ist im Alter von 59 Jahren verstorben. Die Nachricht versetzt die Stadt Chicago und die gesamte Basketball-Community in tiefe Trauer.

Ein „three-peat“-held und mehr

Ein „three-peat“-held und mehr

King, dessen Trikotnummer 33 im Lloyd Noble Center hängt, hinterließ ein beeindruckendes Vermächtnis, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld. Er war Teil des legendären „Three-peat“-Teams der Bulls in den frühen 90er Jahren, das unter der Führung von Michael Jordan und Scottie Pippen drei NBA-Meisterschaften gewann. Seine Energie und sein Humor waren legendär, so Jerry Reinsdorf, der King als „geliebtes Mitglied der Bulls-Familie“ würdigte.

Doch Kings Geschichte ist mehr als nur seine Zeit in Chicago. Nach seiner Karriere als Spieler fand er seinen Weg zurück in die NBA – diesmal als Color Commentator für die Bulls ab 2007. In dieser Rolle begeisterte er die Fans mit seiner unverwechselbaren Art und seinem Fachwissen. Das Duo mit Play-by-Play-Mann Adam Amin wurde von den Zuschauern stets geschätzt. Es war ein Lichtblick in einer ansonsten wechselhaften Zeit für die Bulls.

Seine NBA-Karriere umfasste insgesamt 438 Einsätze für verschiedene Teams, darunter die Minnesota Timberwolves, Miami Heat, Dallas Mavericks und Boston Celtics. Obwohl seine Statistiken mit durchschnittlich 6,4 Punkten und 3,3 Rebounds pro Spiel nicht herausragend waren, war sein Einfluss auf das Spiel und seine Mitspieler unbestreitbar.

Die genaue Todesursache wurde von den Bulls nicht bekannt gegeben. Hinter King hinterlassen vier Söhne, die nun einen Vater verlieren, der nicht nur ein Sportheld, sondern auch ein Mensch von außergewöhnlicher Wärme und Leidenschaft war. Seine Präsenz wird in Chicago und in der gesamten Basketballwelt schmerzlich vermisst. Die Erinnerung an Stacey King wird weiterleben – als Spieler, Kommentator und vor allem als Mensch, der die Liebe zum Basketball verkörperte.