Chemnitzer fc: pokal-fokus und kaderplanung für eine stabile rückrunde
Chemnitz findet keine spannung im ligaalltag
Für den Chemnitzer FC geht es in dieser Saison weder um den Aufstieg noch um den Abstieg. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Duda startet am Freitagabend mit wenig Spannung beim 1. FC Magdeburg II in die Rückrunde. Die Ziele liegen woanders, und der Fokus wird nun auf andere Wettbewerbe gelegt.

Landespokal als hauptziel
Der Landespokal rückt in den Mittelpunkt. Im Viertelfinale Ende März wartet mit dem FC Grimma eine lösbare Aufgabe. Der Rekordpokalsieger Sachsens hat sich allerdings mehr vorgenommen als nur das Erreichen des Halbfinales. Sportdirektor Chris Löwe betont: „Natürlich wollen wir ins Finale kommen – auch, weil das Auswirkungen auf unser Budget für die kommende Saison hätte.“

Tabellenplatz hat wenig bedeutung
Die aktuelle Tabellensituation, mit 25 Punkten auf Rang 10 in der Nordost-Staffel, ist weniger entscheidend. Löwe möchte keine konkreten Ziele in Bezug auf die Tabellenposition ausrufen. Wichtiger sei es, Woche für Woche alles auf den Platz zu bringen und nach dem größtmöglichen Erfolg zu streben. Die Mannschaft hat Planungssicherheit, da am Saisonende 14 Verträge auslaufen.

Kaderplanung im fokus
Die Kaderplanung für die kommende Saison läuft bereits auf Hochtouren. Löwe will genau beobachten, welche Spieler Leistung bringen und den nächsten Schritt mit dem CFC gehen können. „Wir wollen sehen, wem wir zutrauen, den nächsten Schritt mit dem CFC zu gehen. Es geht um die grundsätzliche Ausrichtung unseres Profi-Teams als sportliches Flaggschiff des Vereins“, erklärt er.
Verstärkung für die defensive: dario gebuhr
In der Winterpause gab es nur eine Neuzugänge: Dario Gebuhr, der auf Leihbasis vom Hansa Rostock kam. Löwe sieht in ihm eine wichtige Verstärkung für die Defensive. „Vor allem mehr Stabilität in unserem Defensivverbund. Er kann uns sofort helfen – das war auch der Hauptgrund für diese Verpflichtung.“
Trainingsprobleme in chemnitz
Während des zehntägigen Trainingslagers in der Türkei konnte sich die Mannschaft optimal vorbereiten. Doch seit der Rückkehr nach Chemnitz gibt es Probleme mit den Trainingsbedingungen. „Wir weichen zumeist auf einen kleinen Kunstrasen im Sportforum aus, sind in der Halle unterwegs oder schauen nach möglichen Alternativen bei anderen Vereinen – was in Chemnitz derzeit nicht ganz einfach ist“, berichtet Löwe. Der CFC kassierte in 19 Spielen bereits 29 Gegentore.
Optimale vorbereitung trotz widriger umstände
Trotz der schwierigen Umstände blickt Löwe optimistisch in die Rückrunde. Die Fortschritte im Trainingslager stimmen ihn zuversichtlich. Er hofft, dass die Mannschaft an die dort gezeigten Leistungen anknüpfen und eine stabile Rückrunde spielen kann. Die Unterstützung der Fans wird dabei eine wichtige Rolle spielen.
