Chaos vor dem anpfiff: englands aufstellung sorgt für lacher im netz

Tampa – Ein peinlicher Patzer kurz vor dem Testspiel gegen Neuseeland hat der englischen Nationalmannschaft einen Schauer der Häme über die sozialen Medien beschert. Während die Fans auf ein spannendes Duell hofften, sorgte eine verunglückte Anzeigetafel für kollektives Kopfschütteln und ungläubiges Lachen.

Falsche namen, verwechselte nummern – ein anzeigetafel-desaster

Falsche namen, verwechselte nummern – ein anzeigetafel-desaster

Die Aufstellung, die auf den großen Bildschirmen des Raymond James Stadiums prangte, war alles andere als korrekt. Von den elf englischen Spielern waren lediglich die Angaben zu Keeper Jordan Pickford stimmigen. Ansonsten herrschte ein regelrechtes Namenschaos. Harry Kane, der Torgarant des FC Bayern, wurde schlicht als „Harry“ geführt – sein Nachname war fälschlicherweise dem eines anderen Teamkollegen zugewiesen worden. Der Eindruck, ein gewisser „Ollie Kane“ stehe in den Startlöchern, nährte die Fantasien mancher Fans und erinnerte unweigerlich an den legendären deutschen Torwart Oliver Kahn.

Die Verwechslungen beschränkten sich jedoch nicht nur auf die Nachnamen. Auch bei den Vornamen kam es zu Pannen. Abwehrspieler John Stones wurde plötzlich als Marcus geführt, während Mittelfeldspieler Jude Bellingham mit der Nummer 25 als Djed und Stürmer Jarrell Rashford mit der 26 auf der Anzeigetafel auftauchte. Die englische Sun veröffentlichte das Bild der chaotischen Aufstellung mit dem Kommentar: „Was zur Hölle ist hier passiert?“ – eine Frage, die sich unweigerlich jeder Fan stellte.

Die sozialen Medien explodierten förmlich. Die kuriosen Fehler wurden tausendfach geteilt und kommentiert. Von amüsierten Bemerkungen über „die nächste Generation deutscher Torhüter“ bis hin zu spöttischen Anspielungen auf die Organisation des englischen Fußballverbands – die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Ein solches Auftreten ist für ein Nationalteam vor einem wichtigen Turnier alles andere als ideal.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser Fauxpas die Stimmung im englischen Team beeinträchtigen wird. Auf dem Platz selbst verlief das Spiel eher zäh und wenig unterhaltsam. Die englische Offensive hatte große Mühe, die Abwehr der Neuseeländer zu knacken. Trainer Thomas Tuchel reagierte zur Pause mit einem kompletten Tausch der ersten Elf, was jedoch keine spürbare Verbesserung brachte.

Letztendlich konnten sich die „Three Lions“ mit einem knappen 1:0 durch einen Kopfball von – korrekt – Harry Kane in der Nachspielzeit (45.+2 Minute) durchsetzen. Ein glanzloser Sieg, der den Fokus nun verstärkt auf die Generalprobe gegen Costa Rica am kommenden Mittwoch lenkt. Dort muss die Tuchel-Elf zeigen, dass sie auch ohne perfekte Anzeigetafeln bereit für die WM ist. Der Kampf um den Titel beginnt am 17. Juni gegen Kroatien – und dann zählt nur das Ergebnis.