Chaos und jubel: bielefeld gewinnt westfalen-derby durch last-minute-eigentor!
Ein Derby für die Ewigkeit! Arminia Bielefeld hat gestern Abend ein packendes Westfalen-Derby gegen Preußen Münster mit 3:2 gewonnen – und das durch ein unglaubliches Eigentor in der Nachspielzeit. Ein Spiel voller Wendungen, Leidenschaft und Nervenkitzel, das die Fans bis zur letzten Sekunde in Atem hielt.
Die erste halbzeit: bielefelder dominanz
Die Arminen begannen furios und setzten Münster von der ersten Minute an unter Druck. Die Offensive zahlte sich schnell aus: Monju Momuluh brachte Bielefeld in der 11. Minute mit einem sehenswerten Kopfball in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Roberts Uldrikis auf 2:0, nachdem er einen Freistoß mit dem Kopf ins Netz verlängerte. Ein Elfmeter? Vielleicht. Aber ein Tor! Und ein wichtiger Schritt für die Bielefelder.
Doch Münster zeigte Moral und verkürzte durch einen kapitalen Fehler in der Bielefelder Abwehr. Die Gastgeber blieben am Ball und versuchten, den Anschluss zu finden. Doch die Arminen verteidigten standhaft und brachten die knappe Führung mit in die Pause.

Die zweite halbzeit: nerven blank und ein furioses finish
Die zweite Halbzeit war geprägt von einem zähen Abnutzungskampf. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter, doch Tore wollten einfach nicht fallen. Bielefeld konzentrierte sich zunehmend auf die Defensive, während Münster versuchte, mit schnellen Gegenstößen zu gefährlich zu werden. Die Zeit verrann, und es schien, als würde das 2:1 bei der aktuellen Spielsituation Bestand haben.
Doch dann kam die 86. Minute – und der Moment, der das Derby in die Geschichte eintrug. Ein langer Ball von Bielefeld fand Maximilian Großer, der ihn unglücklich in sein eigenes Tor verlängerte. 3:2 für Bielefeld! Der Ausbruch von Freude im Bielefelder Lager war grenzenlos.
Die Schlussphase gehörte Münster, das verzweifelt versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Doch die Arminen hielten stand und brachten den Sieg über die Ziellinie. Ein Derbysieg, der in die Annalen eingehen wird.
Trainer Mitch Kniat war nach dem Spiel außer sich vor Freude – und Erschöpfung. „Zwei, drei Jahre von meinem Leben hat mich das heute gekostet!“, gab er lachend zu Protokoll. „Es war ein Derbysieg, und nur das zählt.“
Mael Corboz, der mit einem eleganten Hackentrick das 3:1 erzielte, fasste das Spiel treffend zusammen: „Es war purer Abstiegskampf.“
Die Arminen kletterten damit im Tabellenkeller auf den 13. Platz und zeigen einmal mehr, dass sie in entscheidenden Momenten die nötige Durchschlagskraft besitzen. Das nächste Duell steht bereits vor der Tür: Am Samstag empfängt Bielefeld den VfL Bochum. Ein weiteres Feuerwerk ist zu erwarten.
