Chaos in ägypten: torwart el-shenawy schlägt schiedsrichter!

Eskalation pur in der ägyptischen Fußballliga! Was eigentlich ein reguläres Ligaspiel zwischen Al-Ahly und Ceramica Cleopatra war, endete in einem handfesten Eklat, der die Gemüter erhitzt und die Liga vor eine schwere Aufgabe stellt.

Der ausbruch nach spielende

Die Partie endete zwar mit einem 1:1-Unentschieden, doch der eigentliche Knall erfolgte erst nach Abpfiff. Ein strittiger Moment im Strafraum von Ceramica Cleopatra hatte Al-Ahly-Anhänger zur Weißglut getrieben. Sie waren überzeugt von einem klaren Handspiel, doch der Schiedsrichter winkte ab. Das Ergebnis: kein Elfmeter, und ein brodelnder Zorn, der in Mohamed El-Shenawy seinen Höhepunkt fand.

Die Situation eskalierte in Windeseile. Das Schiedsrichtergespann brauchte den Schutz von Ordnern, die sich um die Unparteiischen versammelten, um eine körperliche Auseinandersetzung zu verhindern. Doch es war zu spät. Der Al-Ahly-Keeper verlor die Kontrolle und schlug den Schiedsrichter mit der Hand am Hinterkopf. Eine rote Karte war die unausweichliche Konsequenz.

Elfmeter-debatte und strafmaß

Elfmeter-debatte und strafmaß

Die Entscheidung des Schiedsrichters, auf den Elfmeter zu verzichten, wird nun zusätzlich von dem Verhalten El-Shenawys in den Schatten gestellt. Es bleibt die Frage, ob die Verärgerung über die strittige Szene den Torwart zu solch einer unkontrollierten Reaktion veranlasste. Die Liga hat prompt reagiert: Vier Spiele Sperre und eine Geldstrafe von 50.000 ägyptischen Pfund (etwa 800 Euro) – eine empfindliche Strafe für den erfahrenen Keeper.

Besonders brisant: Mohamed El-Shenawy ist Stammtorwart Ägyptens und gehörte zum Afrika Cup-Kader. Auch ein Platz im Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko war wahrscheinlich. Diese Perspektive ist nun jedoch ernsthaft gefährdet.

Das Unentschieden bringt Al-Ahly finanziell und sportlich wenig weiter. Das Team rangiert weiterhin auf dem dritten Platz, fünf Punkte hinter dem Tabellenführer Zamalek. Ceramica Cleopatra liegt direkt dahinter, nur zwei Zähler zurück. Beide Teams kämpfen in der Meisterrunde um den Titel, doch der Eklat in dieser Partie wird die Diskussionen um den Verbleib von El-Shenawy und die Integrität des ägyptischen Fußballs noch lange begleiten.