Champions-finale: deutscher schiedsrichterpfeift das spektakel in budapest!

Budapest bebt! Daniel Siebert, der deutsche Fußballschiedsrichter, hat eine der größten Auszeichnungen seiner Karriere erhalten: Er wird das Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal leiten. Ein historischer Moment für den Berliner und ein Beweis für die Qualität deutscher Schiedsrichter auf internationaler Ebene.

Ein deutsches team sorgt für fairness auf höchstem niveau

Ein deutsches team sorgt für fairness auf höchstem niveau

Die UEFA hat Siebert für das prestigeträchtige Finale am 30. Mai ausgewählt, das im Liveticker verfolgt werden kann. An seiner Seite wirken seine deutschen Kollegen Jan Seidel und Rafael Foltyn als Assistenten. Sandro Schärer aus der Schweiz wird als vierter Offizieller fungieren. Doch damit nicht genug: Bastian Dankert übernimmt die Verantwortung für den VAR, unterstützt von Robert Schröder und dem Spanier Carlos Del Cerro Grande. Eine komplette deutsche VAR-Leitung – beispiellos!

Es ist eine Anerkennung für die Konstanz und das hohe Leistungsniveau des deutschen Schiedsrichterteams. Knut Kircher, der deutsche Schiedsrichter-Chef, äußerte sich begeistert: „Herzlichen Glückwunsch an Daniel! Das größte Spiel im europäischen Vereinsfußball, welch eine Ehre für ihn und für uns.“ Siebert war in der laufenden Saison bereits neunmal in der Königsklasse im Einsatz und hat sich so diesen Ruf erworben.

Der letzte deutsche Schiedsrichter, der ein Champions-League-Finale leitete, war Felix Brych im Jahr 2017. Er pfiff das Endspiel zwischen Juventus Turin und Real Madrid. Eine lange Tradition, an die Siebert nun anknüpft. Die Riege der deutschen Schiedsrichter, die bereits ein Champions-League-Finale geleitet haben, ist erlesend: Hellmut Krug (1998), Markus Merk (2003), Herbert Fandel (2007) und eben Felix Brych (2017).

Bemerkenswert ist, dass die FIFA sich für Felix Zwayer als Schiedsrichter für die bevorstehende WM-Endrunde entschieden hat. Ein bitterer Moment für Siebert, doch das Champions-League-Finale gleicht diesen Rückschlag mehr als aus. Die Augen der Fußballwelt sind auf Siebert gerichtet – er hat die Chance, Geschichte zu schreiben und den deutschen Schiedsrichter-Ruf weiter zu festigen.