Ceuta vor dem auswärtsspiel in andorra: personalkrise droht!
Ein Blick auf die Ausgangslage vor dem entscheidenden Saisonspiel: Der Ceuta reist am Sonntag um 18:30 Uhr nach Andorra, und die Lage könnte kaum aussichtsloser sein. Nach dem enttäuschenden Spiel gegen Málaga steht Trainer José Juan Romero vor einem kaum zu bewältigenden Personalknack.

Drei sperren und zahlreiche verletzungen erschweren die aufgabe
Die jüngste Niederlage gegen Málaga forderte ihren Tribut: Yann Bodiger ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte für das Spiel in Andorra nicht dabei. Noch gravierender sind die Ausfälle der etatmäßigen Torschützen Marcos Fernández und Youness Lachhab, die ebenfalls ihre Limits an Verwarnungen erreicht haben. Das ist ein herber Schlag für die Offensive, besonders da die beiden Spieler in dieser Saison eine tragende Rolle spielten.
Doch damit nicht genug: Die Krankenliste des Clubs quillt über, und zahlreiche Leistungsträger kämpfen mit Verletzungen. Matos, Redru, Campaña, Koné und Salvi Sánchez fallen weiterhin aus, was die Auswahlmöglichkeiten von Romero drastisch einschränkt. Die Situation ist so angespannt, dass der Trainer bis kurz vor Spielbeginn abwarten muss, ob sich jemand der angeschlagenen Spieler rechtzeitig fitmeld.
Lo que nadie cuenta es, dass die Situation durch das Parallelspiel der Zweitmannschaft in Dos Hermanas noch weiter verkompliziert wird. Das Team von Ceuta II kämpft dort um den Aufstieg in die Segunda Federación und benötigt seine besten Spieler. Die Entscheidung, wie viele Spieler aus der Zweitmannschaft in die erste Mannschaft beordert werden können, wird daher zu einem schmalen Gratakt zwischen den Interessen beider Teams.
Nur ein Hoffnungsschimmer: Aisar ist nach seiner eigenen Sperre wieder einsatzbereit und kann für frischen Wind sorgen. Ob er in der Lage sein wird, das Fehlen der Ausfälle zu kompensieren, bleibt abzuwarten. Die Reise nach Andorra wird somit zu einem echten Test der Nerven und der Flexibilität des gesamten Teams.
Die Verantwortlichen stehen vor der schwierigen Aufgabe, einen Kompromiss zu finden, der sowohl dem ambitionierten Zweitteam als auch der ersten Mannschaft hilft. Es ist ein Drahtseilakt, der die kommenden Tage und Stunden intensiv begleiten wird.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ceuta in Andorra punkten kann, ist gering, aber nicht gleich Null. Die Spieler müssen nun alles geben, um die Saison mit einem positiven Ergebnis abzuschließen und die Hoffnungen der Fans nicht gänzlich zu enttäuschen.
