Cerezo im zorn: atlético-boss macht mit álvarez-poker wetter
Madrid – Enrique Cerezo, Präsident des Atlético Madrid, zeigte sich am Rande des Sports Summit in Madrid sichtlich gereizt, als er erneut nach dem Werdegang von Julián Álvarez gefragt wurde. Ein Video von El Desmarque fängt die Ausführungen des Funktionärs ein, die offenbaren, dass die Geduld des Atlético-Chefs offenbar am Ende ist.

Verwirrung und klare ansagen
Cerezo, der den jungen Stürmer gleich viermal fälschlicherweise „Julián López“ nannte, betonte mehrfach, dass Álvarez fest zum Atlético gehöre und auch in Zukunft zum Kader gehören werde. Die zahlreichen Nachfragen bezüglich eines möglichen Transfers offenbarte seine genaue Verärgerung. Er verwies die Interessenten schlichtweg auf den Vertrag des Spielers, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro vorsieht – eine Summe, die faktisch jede Verhandlung im Keim erstickt.
Die Frage nach einem Angebot des Erzrivalen Real Madrid wurde ebenfalls beantwortet. „Ja, es gab ein Angebot von Florentino Pérez, und Sie wissen alle, was ich dazu gesagt habe“, donnerte Cerezo. Seine Reaktion deutete auf eine tiefe Verachtung für die ständige Wiederholung der Frage hin. „Julián López ist Spieler des Atlético, und wer ihn haben will, soll sich den Vertrag ansehen. Wenn er ihm zusagt, kann er ihn haben, wenn nicht, dann nicht.“
Cerezo schien die ständige Berichterstattung über Álvarez als lästige Ablenkung von den eigentlichen sportlichen Zielen des Vereins zu empfinden. „Es scheint der Sommer-Trend zu sein“, murmelte er. Er betonte, dass der Verein keinerlei Anzeichen dafür habe, dass Álvarez den Verein verlassen würde, sondern lediglich einen Vertrag mit dem Spieler besitze. „Wenn jemand ihn haben will, soll er kommen, sprechen und den Vertrag sehen. Und wenn er sich das leisten kann, dann kann er ihn haben.“
Die ständige Wiederholung des Namens „Julián López“ schien Cerezo zusätzlich auf die Nerven zu gehen. Er unterstrich mit Nachdruck: „Julián López ist Spieler des Atlético Madrid. Ist das klar? Dann ist das auch erledigt.“
Die klare Botschaft des Atlético-Präsidenten ist eindeutig: Julián Álvarez ist nicht zu verkaufen, zumindest nicht für einen Preis, der für den Verein in Frage kommt.
