Celtics ziehen in letzter sekunde den stecker – hornets-party endet mit 113:102

Die Boston Celtics haben Charlotte mit einem 14:0-Run in den letzten vier Minuten das Herz herausgerissen. Vorher tanzten die Hornets, danach lagen sie am Boden – 102:113, die vierte Niederlage in Serie, die Playoff-Träume schrumpfen zur Nackten Zahl.

Lamelo ball liefert 36 punkte – und kassiert trotzdem die abreibung

Der 22-Jährige war das Feuerwerk: Step-Back-Dreier, Floater, No-Look-Pässe. 36 Zähler, 6/15 jenseits der Bögen, ein Solo wie aus dem Playground. Nur: Nach der Pause schalteten die Celtics auf Box-and-One, nahmen ihm den Ball weg, zwangen ihn zu zwei Turnovers in 70 Sekunden. „Wir haben ihn zur Einsamkeit verdammt“, sagte Jaylen Brown, der selbst 35 Punkte schraubte und dabei 13-mal die Reaktionszeit der Defense ignorierte.

Die Celtics lagen zur Halbzeit sechs zurück, weil Jayson Tatum mit 3/11 aus dem Feld startete. Doch Coach Mazzulla stellte um: Al Horford rutschte auf die Fünf, Derrick White übernahm die Primary-Ball-Handler-Rolle. Ergebnis: 48 Punkte im dritten und vierten Viertel, 62 % True Shooting, nur noch drei Turnovers. Die Hornets? Sie verloren den Ball sieben Mal in Folge, schafften in einem Viertel 18 Punkte – das reicht in der NBA nicht mal gegen G-League-Rotation.

Charlottes coaching-staff zieht die notbremse – und verpasst den anschluss

Charlottes coaching-staff zieht die notbremse – und verpasst den anschluss

Steve Clifford reagierte, setzte Mark Williams für mehr Second-Chance-Points, doch Boston antwortete mit einem 4-Out-System und zwang Charlotte zu 27 Contested-Jumpern. Die Celtics eroberten 13 Offensive-Boards, verwandelten daraus 18 zweite Punktewellen. Die Hornets trafen nur 8/29 aus der Distanz nach der Pause – ein Prozentsatz, der selbst in der NCAA als mangelhaft durchfiele.

Die Celtics festigen mit dem Sieg Platz eins im Osten, 57-15, nur noch vier Spiele bis zum Saisonende. Für Charlotte bleibt die Rechnung bitter: 18-54, drei Spiele Rückstand auf den zehnten Platz, die Lotterie-Zone ruft. Hugo González kam nicht zum Zug – für den Spanischen Shooting Guard war die Bank der einzige Platz, den er diese Nacht sah.

Boston fliegt nach Milwaukee, Charlotte nach Miami. Die Celtics jagen Heimvorteil, die Hornets nur noch Draft-Ping-Pong-Bälle. Die Uhr tickt – und wer nicht mitkommt, wird zur Statistik verdammt.