Celtics zerlegen hornets: remontada im letzten viertel!
Boston hat Charlotte im letzten Viertel regelrecht überrannt und die Hornets mit 113:102 bezwungen. Ein Spiel, das zunächst nach einem klaren Sieg der Gäste aussah, endete in einer spektakulären Wende, die die Celtics-Fans begeistert.

Hornets dominieren in der ersten halbzeit
Die ersten beiden Viertel gehörten unzweifelhaft den Charlotte Hornets. Mit einem starken Auftritt in der Offensive, angeführt vom brillanten LaMelo Ball, bauten sie eine deutliche Führung auf. Bereits im ersten Viertel war klar, dass die Celtics Probleme hatten, mitzuhalten. Ein Zwischenstand von 20:31 deutete auf eine komfortable Führung der Hornets hin, die sie im weiteren Verlauf des zweiten Viertels ausbauten. Die Halbzeitpause wurde mit einem Stand von 55:61 erreicht, wobei Ball bereits 23 Punkte auf dem Konto hatte und die Offensive der Hornets maßgeblich prägte.
Doch was dann geschah, war eine Lehrstunde in Kampfgeist und taktischer Flexibilität. Die Celtics, die in der ersten Hälfte offensichtlich Schwierigkeiten hatten, ihre Spielzüge umzusetzen, fanden im dritten Viertel langsam ins Spiel zurück. Die Defense wurde aggressiver, die Angriffe zielgerichteter. Der Abstand verringerte sich kontinuierlich, sodass das dritte Viertel mit einem knappen 87:90 endete – ein Hoffnungsschimmer für die Celtics.
Jaylen Brown sticht hervor
Der entscheidende Wendepunkt kam im letzten Viertel. Jaylen Brown übernahm die Führung und präsentierte eine herausragende Leistung. Mit 35 Punkten, erzielt aus 13 von 29 Würfen, war er der Motor der Celtics-Remontada. Die Hornets, die in den letzten Minuten sichtlich an Nerven zerrten, konnten dem druckvollen Spiel der Celtics kaum etwas entgegenhalten. Die Celtics nutzten ihre Chance und sicherten sich den Sieg mit 113:102.
Bemerkenswert ist, dass der spanische Spieler Hugo González während des gesamten Spiels keine Einsatzminuten erhielt, eine Entscheidung, die vonseiten des Trainerstabs der Celtics getroffen wurde. LaMelo Ball konnte trotz der Niederlage mit 36 Punkten überzeugen, auch wenn er nur sechs von 15 Dreiern traf.
Die Celtics festigen damit ihre Position in der Western Conference und zeigen, dass sie auch in schwierigen Situationen zu einer beeindruckenden Leistungssteigerung fähig sind. Die Hornets hingegen müssen sich nun fragen, wie sie ihre zuletzt gezeigte Form wiederfinden sollen.
Die Tabelle lügt nicht: Boston ist weiterhin ein ernstzunehmender Anwärter auf den Titel. Das Spiel hat einmal mehr bewiesen, dass in der NBA nichts so sicher ist wie eine Führung.
